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| 21.12.2017

EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz besichtigte eines der mobilen europäischen Laboratorien (EMLab), die in der Ebola-Krise im Einsatz waren

Der EU-Kommissar Christos Stylianides (mittig), Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (2.v.l.) und Europaabgeordneter Knut Fleckenstein (2.v.r.) lassen sich von Prof. Rolf Horstmann (1.v.l.) und Prof. Stephan Günther (1.v.r.) die Arbeitsweise eines EMLabs erklären, die u.a. Julia Hinzmann demonstriert. © European Union , 2017 / Photo: Carmen Jaspersen

Der EU-Kommissar Christos Stylianides, zuständig für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, setzt sich dafür ein, dass Europa besser darauf vorbereitet ist, Notfälle aller Art zu bewältigen, und tauschte sich dazu am 18. Dezember mit Experten des BNITM aus, die das Projekt der „mobilen europäischen Laboratorien (EMLab)“ koordinieren. Während der großen Ebola-Epidemie hatten drei EMLabs wesentlich dazu beigetragen, Infizierte zu identifizieren und zu isolieren. Zur Veranschaulichung war eine der mobilen Einheiten im BNITM aufgebaut worden, und die Arbeit mit hochinfektiösen Proben wurde vorgeführt.

Christos Stylianides bedankte sich bei den Beschäftigten des BNITM für die Organisation der Einsätze und ihre Arbeit in den EMLabs während der Ebola-Epidemie und nachfolgenden Ausbrüchen von Gelbfieber und Marburg-Virus-Infektionen. Die mobilen Labore bezeichnete er als beindruckendes Beispiel europäischer Zusammenarbeit. Sie seien ein wichtiger Bestandteil des europäischen Katastrophenschutzes („EU Civil Protection Mechanism“).

Das Projekt der mobilen Laboratorien wurde 2012 ins Leben gerufen, um die Kapazitäten zur Bekämpfung schwerwiegender Ausbrüche von Infektionskrankheiten in Europa und Afrika zu verbessern. Im März 2014 wurden Einheiten des Labors von der Weltgesundheitsorganisation zum bislang größten Ebola-Ausbruch nach Westafrika gerufen. Zuletzt war eine Einheit in Uganda stationiert, wo im Herbst 2017 das Marburg-Virus ausbrach.

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank schloss sich dem Besuch des EU-Kommissars an und lobte ebenfalls die Arbeit des BNITM: „EMLabs‘ sind ein gutes Instrument, um frühzeitig bei gefährlichen Krankheitsausbrüchen vor Ort helfen zu können. Die Expertinnen und Experten des Bernhard-Nocht-Instituts leisten dabei einen großartigen Job und spielen eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten auf der ganzen Welt.“

 

Mehr dazu:

Video (© European Union, 2017   /   Source: EC - Audiovisual Service):
ec.europa.eu/avservices/photo/photoByReportage.cfm?ref=035942&sitelang=en

Fotos (© European Union , 2017   /   Photo: Carmen Jaspersen):
ec.europa.eu/avservices/photo/photoByReportage.cfm?sitelang=en&ref=035942

Bericht der Europäischen Kommission:
ec.europa.eu/germany/news/20171219-stylianides-norddeutschland_de

Bericht vom Hamburger Abendblatt:
www.abendblatt.de/hamburg/article212894371/EU-Kommissar-besichtigt-Labor-gegen-Infektionskrankheiten.html

Bericht beim NDR:
www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Seuchenschutz-Mobiles-Labor-vorgestellt,mobileslabor108.html