Pressemitteilungen

Pressemitteilung

| 22.11.2017

Usutu-Virus verringert Amselpopulation im Ausbruchsgebiet

One Health Ansatz: Citizen Science hilft die Auswirkungen einer eingeschleppten Virusinfektion auf die deutschen Brutvögel zu bewerten

Hamburg / Berlin / Riems / Speyer, 22. November 2017 – Das für Vögel gefährliche Usutu-Virus zirkuliert seit 2010 in Deutschland, aber wie stark dies die Vogelpopulationen im Ausbruchsgebiet beeinflusst, konnte man bisher kaum abschätzen. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNTIM), des NABU (Naturschutzbunds Deutschland), des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS), des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der Universität Bayreuth erstmals eine Studie veröffentlicht, die konkrete Aussagen über den Einfluss des Usutu-Virus auf deutsche Brutvögel ermöglicht. Die Daten dazu hatten virologische Untersuchungen von toten Vögeln sowie das Citizen-Science-Projekt „Stunde der Gartenvögel“ geliefert.

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| 14.03.2017

Neue Methode beschleunigt die Malaria-Forschung

Veröffentlichung in Nature Methods

Hamburg, 14. März 2017 – Der Malariaerreger Plasmodium falciparum ist schon seit mehr als hundert Jahren bekannt, dennoch ist die Funktion von mehr als der Hälfte seiner rund 5.500 Gene bis heute nicht geklärt. Mit einer neuen gentechnischen Methode können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) nun gezielt und schnell feststellen, welche Gene für das Überleben des Parasiten notwendig sind und wo die entsprechenden Genprodukte, d. h. Proteine, im Malariaerreger lokalisiert sind. Ihre Methode haben sie in der Fachzeitschrift Nature Methods veröffentlicht...

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| 13.01.2017

Risiko der Zika-Übertragung durch Mücken in Deutschland analysiert

Nach Süddeutschland eingeschleppte asiatische Tigermücken können es

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des BNITM haben in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der Gesellschaft zur Förderung der Stechmückenbekämpfung (GFS) in Speyer in Laborexperimenten bestätigt, dass Exemplare der asiatischen Tigermücke Aedes albopictus, die nach Süddeutschland eingeschleppt wurden, bei Temperaturen von mindestens 27°C das Zika-Virus übertragen können. Demgegenüber scheinen die in Deutschland weit verbreitete gemeine Hausmücke Culex pipiens sowie verwandte Arten wie Culex torrentium nicht zu einer Übertragung fähig zu sein. Die Arbeiten wurden gerade in der Fachzeitschrift Eurosurveillance veröffentlicht...

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| 12.01.2017

LCI-Symposium "Evolution and Infection"

Die Evolution von Infektionserregern im Fokus

Hamburg. Was sind die evolutionären Ursachen von Infektionskrankheiten? Wie haben sich Wirt und Pathogen im evolutionären Wettkampf gegenseitig aneinander angepasst? Diese Fragestellungen stehen im Mittelpunkt des vom Leibniz Center Infection (LCI) organisierten Symposiums „Evolution and Infection“, zu dem internationale Forscherinnen und Forscher am 19. und 20. Januar 2017 in Hamburg zusammenkommen...

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| 01.06.2016

Antibiotika gegen schwere Salmonelleninfektionen in Afrika zunehmend unwirksam

Pressemitteilung des DZIF

Salmonelleninfektionen im Blut, ausgelöst durch das Bakterium Salmonella enterica, führen in südlichen Regionen und Südostasien nach wie vor zu vielen Todesfällen. Besonders betroffen sind Kinder zwischen zwei und fünf Jahren. Die Behandlung dieser Infektionen könnte immer mehr zum Problem werden, denn die Resistenzen gegen die eingesetzten Antibiotika nehmen zu. DZIF-Wissenschaftler vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg konnten nun nachweisen, dass auch neuere Generationen von Antibiotika immer weniger wirksam sind...

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| 05.05.2016

Charakteristisches Immunsignal bei Ebola-Patienten in Guinea

Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie & Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin: Schlüsselkomponente der Immunantwort bei Ebolavirus-Infektionen gibt Hoffnung auf neuen Therapieansatz

Hamburg, Forscherinnen und Forscher des Heinrich-Pette-Instituts (HPI) und des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) haben erstmalig die Physiologie der menschlichen Immunantwort (T-Zell-Antwort) von Ebola-infizierten Patienten über den Zeitraum der Aufnahme im Ebola Treatment Center (ETC) in Guinea bis zur Entlassung oder zum Versterben der Patienten analysiert. Dabei identifizierten sie eine charakteristische Immunsignatur, die speziell bei Patienten mit tödlichem Krankheitsverlauf auftritt. Die Ergebnisse sind nun im renommierten Journal „Nature“ erschienen.

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| 16.02.2016

Staatssekretärin Dr. Flachsbarth (BMEL) gibt Startschuss für Forschungsprojekte zu Stechmücken am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Einladung zum Pressegespräch:
Tropeninstitut koordiniert größtes Verbundprojekt zur Stechmückenforschung in Deutschland

Hamburg / Berlin, 16. Februar 2016 – In Europa werden seit einigen Jahren vermehrt Krankheiten wie das Dengue-, West-Nil- oder Chikungunya-Fieber durch Stechmücken übertragen. „Der jüngste Zika-Virus-Ausbruch in Südamerika hat erneut eindrucksvoll die Bedeutung von Stechmücken als Krankheitsüberträger unter Beweis gestellt“, sagt Prof. Egbert Tannich, Leiter der Stechmückenforschung am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM).

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| 27.01.2016

Zika-Virus-Epidemie in Amerika

Mikrozephalie bei Neugeborenen

Ende 2015 verzeichnete das brasilianische Gesundheitsministerium erstmals einen auffälligen Anstieg von Geburtsschäden im Nordosten Brasiliens, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Epidemie von Infektionen mit dem Zika-Virus stehen. „Der Verdacht auf eine Fruchtschädigung bei Infektionen mit dem Virus während der Schwangerschaft liegt nahe“, erklärt Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, Leiter der Virusdiagnostik am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM). „Der Kopfumfang bei der Geburt der Babys liegt deutlich unter 32 Zentimetern, und die Kinder sind häufig geistig behindert, weil das Gehirn unterentwickelt ist, oder sie versterben bereits vor der Geburt; Fachleute bezeichnen die Krankheit als Mikrozephalie“, so der Virologe. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) korrigiere die Zahlen der aktuellen Fälle in Südamerika täglich nach oben.

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| 20.01.2016

Rund ums Thema „Impfen“

Internationales Symposium & öffentliche Podiumsdiskussion in Hamburg

Der Masernausbruch in Berlin, aber auch die Ebola-Epidemie in Westafrika haben erst kürzlich wieder die Bedeutung von effizienten Impfstoffen für die Gesundheit der Bevölkerung gezeigt. Doch wie werden solche Impfstoffe entwickelt und wo steht die Forschung im Augenblick in Hinblick auf Impfstoffe gegen Krankheiten wie Malaria, Dengue oder Influenza? Um ihre aktuellen Erkenntnisse zu diesem Thema zu besprechen, kommen international renommierte Infektionsforscherinnen und Infektionsforscher am 28. und 29. Januar 2016 auf dem vom LCI organisierten Symposium zum Thema „Vaccines“ zusammen. Als Auftakt findet am Vorabend, dem 27. Januar (19h), die öffentliche Podiumsdiskussion „Masern, Grippe, Ebola – Sinn und Unsinn rund ums Impfen“ im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg statt.

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Allgemeine Information, Pressemitteilung

| 21.12.2015

Jahrzehntelanger Schutz nach Ebola-Infektion eines Menschen

Gute Aussichten für einen Ebola-Impfstoff

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) ist es in Zusammenarbeit mit Schweizer Kolleginnen und Kollegen erstmals gelungen, beim Menschen eine lang anhaltende, schützende Immunreaktion nach einer Ebola-Infektion nachzuweisen.

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