Allgemeine Informationen

Allgemeine Information

| 25.04.2018

25. April 2018 – Welt-Malaria-Tag

Im Jahr 2016 registrierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Anstieg der globalen Fallzahlen um 2,5 % auf insgesamt 216 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als zwei Drittel der rund 450.000 Todesfälle entfallen auf Kinder unter fünf Jahren. Der weitaus größte Anteil aller registrierten Malariainfektionen (90%) stammen aus Afrika südlich der Sahara.

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Allgemeine Information, Fachinformation

| 29.03.2018

Weitere schwere Enzephalitis-Fälle durch Bornaviren

Zusammen mit Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), virologischen Instituten und klinisch tätigen Kollegen haben Labormediziner des BNITM erstmals Fälle von Gehirnentzündungen durch das "klassische" Bornavirus (BoDV-1) diagnostiziert. Die Erkrankungen traten bei drei transplantierten Patienten auf, die Organspenden eines infizierten Spenders erhalten hatten. Derzeit gehen die an der Diagnostik beteiligten Einrichtungen und das Robert Koch-Institut davon aus, dass es sich bei den Infektionen der Organempfänger um einen sehr seltenen Einzelfall handelt.

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| 14.03.2018

Einsatz bei Dengue-Fieber-Ausbruch in Sri Lanka

In Sri Lanka grassiert seit einigen Jahren das Dengue-Fieber mit hohen Fallzahlen. Allein im Jahr 2017 wurden mehr als 180.000 Fälle gemeldet und auch in den ersten Monaten dieses Jahres ist kein Rückgang des Ausbruchs zu erkennen. 

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| 02.03.2018

Nigeria erlebt seinen größten Lassa Fieber Ausbruch in der Geschichte

Das Lassa-Fieber ist in den südlichen Regionen Westafrikas weit verbreitet und sorgt während der Trockenzeiten immer wieder für Ausbrüche. In diesem Jahr ist die saisonal bedingte Häufung der Fälle jedoch besonders groß. Allein in den letzten acht Wochen wurden mehr Fälle registriert als im gesamten Jahr 2017. Das Nigeria Centre for Disease Control (NCDC) listete bis Ende Februar 317 laborbestätigte Fälle und 72 Todesfälle.

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| 21.12.2017

EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz besichtigte eines der mobilen europäischen Laboratorien (EMLab), die in der Ebola-Krise im Einsatz waren

Der EU-Kommissar Christos Stylianides, zuständig für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, setzt sich dafür ein, dass Europa besser darauf vorbereitet ist, Notfälle aller Art zu bewältigen, und tauschte sich dazu am 18. Dezember mit Experten des BNITM aus, die das Projekt der „mobilen europäischen Laboratorien (EMLab)“ koordinieren. Während der großen Ebola-Epidemie hatten drei EMLabs wesentlich dazu beigetragen, Infizierte zu identifizieren und zu isolieren. Zur Veranschaulichung war eine der mobilen Einheiten im BNITM aufgebaut worden, und die Arbeit mit hochinfektiösen Proben wurde vorgeführt.

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| 08.12.2017

Europäisches Mobiles Labor bei Marburg-Virus-Ausbruch in Uganda

Das Europäische Mobile Labor (EMLab) wurde, als Modul des European Medical Corps, von der Europäischen Kommission für den Einsatz in einem Marburg-Virus-Ausbruch in Uganda, auf ein Hilfeersuchen der WHO hin, angefordert.

 

 

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| 01.12.2017

Marburg- und Ebola-hämorrhagische Fieberviren: 50 Jahre Forschung am Bernhard-Nocht-Institut

Am 20. November würdigte das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) die Arbeit von Prof. Werner Slenczka und Dr. Günther Müller, die vor 50 Jahren das Marburg-Virus entdeckten. Das Virus war 1967 mit Affen, die von den Behringwerken  für die Impfstoffentwicklung genutzt wurden, nach Marburg eingeschleppt worden und brach später auch in Frankfurt und Belgrad aus. Die Infektionen kosteten sieben Menschen das Leben. Der erste dokumentierte Ausbruch des nahe verwandte Ebola-Fiebers geschah – entgegen gängiger Berichterstattung - im Frühsommer 1976 im Sudan und wurde dort erstmals von Prof. Jürgen Knobloch vom BNITM wissenschaftlich untersucht.

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| 27.11.2017

Sonderforschungsbereich 841 verlängert

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 841 „Leberentzündung – Infektion, Immunregulation und Konsequenzen“, in dem das BNITM mit zwei Arbeitsgruppen vertreten ist, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von 2018 bis 2021 weiter gefördert. Damit können die beiden Gruppen weiter untersuchen, inwieweit immunregulatorische Mechanismen den Ausgang von infektions - und entzündungsbedingten Schädigungen der Leber beeinflussen, und daran mitwirken, neue Behandlungsstrategien zu entwickeln.

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| 06.11.2017

Nacht des Wissens begeisterte Tausende

Bei der „7. Nacht des Wissens“ am Samstag, den 4. November, war unser Institut eines von 58 wissenschaftlichen Hamburger Einrichtungen, die von insgesamt mehr als 32.000 Menschen besucht wurden. Mit unserem Programm aus Vorträgen, Mitmachstationen und Anschauungsmaterial konnten wir dieses Jahr 1.537 Gäste zu uns locken. Die Themen ...

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| 25.08.2017

Vor 125 Jahren Cholera-Epidemie in Hamburg

„Ich vergesse, dass ich in Europa bin“ urteilte Robert Koch über die katastrophalen hygienischen Zustände in den Hamburger "Gängevierteln", als er im August 1892 im Auftrag des preußischen Gesundheitsministeriums nach Hamburg gesandt wurde. Erst wenige Tage zuvor hatte er zahlreiche Todesfälle in Hamburg der „Cholera asiatica“ zuordnen können. ...

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