Länderinformationen

Reisen & Impfung - Bangladesh

Thema: Reisen & Impfung

Bangladesh

Trockenzeit zwischen November und April; Monsun klima mit mehr als 90% der jährlichen Niederschläge von April bis Oktober; Jahrestemperatur im Durchschnitt 25 - 27° C.

Impfvorschriften bei der Einreise

Bei unmittelbarer Einreise aus Europa bestehen keine Impfvorschriften. Bei einem Aufenthalt in einem der unten aufgeführten Länder (Gelbfieber-Endemiegebiete) während der letzten 6 Tage vor der Einreise nach Bangladesh kann bei der Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt werden (nicht erforderlich bei Kindern unter 1 Jahr).

Eine Bescheinigung (Impfpass), auf der eine gültige Gelbfieber-Impfung nachgewiesen wird, ist erforderlich bei der Einreise aus den folgenden Ländern:

Angola - Äquatorialguinea - Argentinien - Äthiopien - Benin - Bolivien - Brasilien - Burkina Faso - Burundi - Ecuador - Elfenbeinküste - Französisch Guayana - Gabun - Gambia - Ghana - Guinea - Guinea-Bissau - Guyana - Kamerun - Kenia - Kolumbien - Kongo, Rep. - Kongo, Dem. Rep. - Liberia - Mali - Mauretanien - Niger - Nigeria - Panama - Paraguay - Peru - Ruanda - Senegal - Sierra Leone - Sudan - Suriname - Togo - Trinidad & Tobago - Tschad - Uganda - Venezuela - Zentralafrikanische Republik

Empfohlener Impfschutz

Standardimpfungen entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO). Dazu zählen die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, außerdem ggf. Impfungen gegen Hepatitis A, Influenza, Typhus.

Abhängig von Dauer und Art der Reise sowie besonderen Bedingungen während des Aufenthalts (enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, Übernachtungsmodalitäten, Berufs- und Freizeitaktivitäten etc.) kommen möglicherweise weitere Impfungen in Frage. Hier sind das aktuelle Infektionsrisiko in Bangladesh, der Gesundheitszustand und besondere Vorerkrankungen des Reisenden sowie sein derzeitig bestehender Impfschutz von Bedeutung. Es ist zu empfehlen, individuell den Rat eines reisemedizinisch ausgewiesenen Arztes oder eines Tropeninstituts einzuholen. Eine reisemedizinische Beratung sollte spätestens vier Wochen vor der geplanten Reise erfolgen, damit sinnvolle/erforderliche Impfungen rechtzeitig durchgeführt werden können. Die Kostenübernahme ist individuell mit der jeweiligen Krankenkasse zu klären. Für Bangladesh sind die folgenden Impfungen zu erwägen:

  • Hepatitis B bei längeren Aufenthalten oder engem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung
  • Poliomyelitis
  • Herpes zoster (> 50 Jahre)
  • Meningitis (5 Serotypen)
  • Tollwut bei Umgang mit Tieren
  • Japanische Enzephalitis

Eine Auflistung reisemedizinisch qualifizierter Ärzte finden Sie unter http://www.dtg.org/

Malaria

Ganzjähriges Malariarisiko.

Dhaka-City ist malaria-frei. In den übrigen Gebieten besteht ein geringes Malaria-Risiko, insbesondere in den grenznahen Provinzen zu Indien (Sylhet) und Myanmar im Südosten (Division Chittagong mit den  Distrikten Cox´s Bazar, Bandarban, Khagrachari, Rangamati). In den westlichen Landteilen mit dem Ganges-Delta ist das Risiko gering und es kommt vorwiegend die (relativ ungefährliche) Malaria tertiana durch Plasmodium vivax vor.

Die Mitnahme von Malariamedikamenten für eine Notfallbehandlung („Stand-by Therapie“; verschreibungspflichtig) ist empfohlen. Dies und die Anwendungsmodalitäten sollten vorher mit einem reise- bzw. tropenmedizinisch ausgewiesenen Arzt besprochen werden.

Durch den konsequenten Gebrauch von insektenabwehrenden Substanzen (Repellentien) besonders abends und nachts wird das Risiko der Übertragung einer Malaria deutlich gesenkt.

Weitere sinnvolle Maßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sind:

  • Abends und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit Klimaanlage, Mückengitter an Fenstern und Türen)
  • körperbedeckende Kleidung bei Aufenthalt im Freien, besonders abends und nachts.
  • Insektenbekämpfung im Wohn-/Schlafbereich durch Aerosole, Rauchspiralen u.ä.
  • Schlafen unter einem (möglichst imprägnierten) Moskitonetz

 

 

Ratschläge zur Reiseapotheke

Statten Sie ihre Reiseapotheke so aus, dass kleinere Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen selbst behandelt werden können. Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, sollten Sie in ausreichende