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Reisen & Impfung - Republik Kongo

Thema: Reisen & Impfung

Republik Kongo

Tropisches Klima. Im Norden viel Regen, im Süden Regenzeiten im März und im November. Ganzährig 23 bis 27° C.

Impfvorschriften bei der Einreise

Die Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben (ausgenommen sind Kinder unter 1 Jahr). Evtl. wird auch der Nachweis einer Choleraimpfung verlangt.

Empfohlener Impfschutz

Standardimpfungen entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO). Dazu zählen die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, außerdem ggf. Impfungen gegen Hepatitis A, saisonale Grippe, Gelbfieber, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Meningitis (4 Serotypen).

Abhängig von Dauer und Art der Reise sowie besonderen Bedingungen während des Aufenthalts (enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, Übernachtungsmodalitäten, Berufs- und Freizeitaktivitäten etc.) kommen möglicherweise weitere Impfungen in Frage. Hier sind das aktuelle Infektionsrisiko in der Republik Kongo, der Gesundheitszustand und besondere Vorerkrankungen des Reisenden sowie sein derzeitig bestehender Impfschutz von Bedeutung. Es ist zu empfehlen, individuell den Rat eines reisemedizinisch ausgewiesenen Arztes oder eines Tropeninstituts einzuholen. Eine reisemedizinische Beratung sollte spätestens vier Wochen vor der geplanten Reise erfolgen, damit sinnvolle/erforderliche Impfungen rechtzeitig durchgeführt werden können. Die Kostenübernahme ist individuell mit der jeweiligen Krankenkasse zu klären. Für die Republik Kongo sind die folgenden Impfungen zu erwägen:

  • Cholera
  • Typhus
  • Herpes zoster (> 50 Jahre)
  • Meningitis Serotyp B
  • Hepatitis B bei längeren Aufenthalten oder engem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung
  • Tollwut bei Umgang mit Tieren

Eine Auflistung reisemedizinisch qualifizierter Ärzte finden Sie unter http://www.dtg.org/

Malaria

Im ganzen Land hohes Malariarisiko.

Die medikamentöse Prophylaxe (regelmäßige Einnahme von Anti-Malaria-Medikamenten) ist dringend empfohlen.

Durch den konsequenten Gebrauch von insektenabwehrenden Substanzen (Repellentien) besonders abends und nachts wird das Risiko der Übertragung einer Malaria deutlich gesenkt.

Weitere sinnvolle Maßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sind:

  • Abends und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit Klimaanlage, Mückengitter an Fenstern und Türen)
  • körperbedeckende Kleidung bei Aufenthalt im Freien, besonders abends und nachts.
  • Insektenbekämpfung im Wohn-/Schlafbereich durch Aerosole, Rauchspiralen u.ä.
  • Schlafen unter einem möglichst imprägnierten Moskitonetz

Die Mitnahme von Malariamedikamenten für eine Notfallbehandlung („Stand-by Therapie“; verschreibungspflichtig) kann evtl. sinnvoll sein. Dies und die Anwendungsmodalitäten sollten jedoch unbedingt vorher mit einem reise- bzw. tropenmedizinisch ausgewiesenen Arzt besprochen werden.

Ratschläge zur Reiseapotheke

Statten Sie ihre Reiseapotheke so aus, dass kleinere Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen selbst behandelt werden können. Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, sollten Sie in ausreichender Menge in Ihrem Handgepäck mitführen. Eine Bestätigung (am besten in Englischer Sprache) der Notwendigkeit der Einnahme dieser Medikamente kann notwendig sein. Die Zusammensetzung Ihrer Reiseapotheke sollte mit einem Arzt besprochen werden. Es empfehlen sich auf jeden Fall Mittel gegen Insektenstiche, Fieber und Schmerzen, Durchfall, Desinfektionsmittel, Pflaster und Verbandsmaterial, Sonnenschutzmittel. Weitere Medikamente (Antibiotikum, Malariamedikamente) können sinnvoll sein.

Aktuelle Meldungen

Darminfektionen sind häufig. Cholerausbrüche, Affenpocken, Schlafkrankheit und hämorrhagische Fieber (Virusinfektionen, einschließlich Ebolavirus) kommen vor. 

Allgemeine Hinweise

Medizinische Versorgung: Es ist mit massiven Einschränkungen bei der ärztlichen und medikamentösen Versorgung zu rechnen. Deshalb ist auf die Bestückung der Reiseapotheke und auf eine Auslandskrankenversicherung mit eventueller Rückholung in das Heimatland besonderer Wert zu legen.

Hinweise zur Sicherheit im Reiseland finden sich auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de.

Ansprechpartner

Botschaft der Republik Kongo
Grabbeallee 47, 13156 Berlin
Tel.: +49 (0)30 49 40 07 53
Fax: +49 (0)30 48 47 98 97
E-Mail: botschaftkongobzv(at)hotmail.de
Web: -

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
82, Avenue Roi-Baudouin, Kinshasa - Gombe
Tel.: 00243 - 815 56 13 80, 815 56 13 81, 815 56 13 82
Fax: 00243 - 813 46 44 61
E-Mail: info(at)kinshasa.diplo.de
Web: www.kinshasa.diplo.de
(Vertretung in: Kongo, Demokratische Republik)

Deutscher Honorarkonsul
s/c ICO WOOD, Avenue Denis Loemba, Pointe-Noire.
Tel.: 00242 - 20 47 00
Fax: 00242 - 94 13 48
E-Mail: pointe-noire(at)hk-diplo.de

Alle hier gemachten Angaben erfolgen ohne Gewähr
und ersetzen nicht eine reisemedizinische Beratung.