Immunität

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Würmer
Würmer

Würmer können Immunreaktionen des Menschen dämpfen. Daher werden derzeit leichte Infektionen mit Peitschenwürmern (Trichuris suis), die sich vorübergehend im Darm des Menschen ansiedeln, auf ihre therapeutische Wirkung gegen Autoimmunkrankheiten untersucht. Klinische Beobachtungen lassen aber vermuten, dass erst der chronische Befall, die „Infestation“ mit Würmern eine Dämpfung der Immunreaktion bewirkt. Akute Wurminfektionen können bei Personen, die erstmals solchen Infektionen ausgesetzt sind, dagegen sehr heftige allergische Immunreaktionen auslösen. Dies betrifft zwar in erster Linie Würmer, die zumindest in ihrem Larvenstadium in Geweben des Menschen wandern, und dazu gehört der Peitschenwurm nicht. Er löst allerdings lokal im Darm auch eine Immunreaktion aus - denn diese will man ja therapeutisch nutzen - und genau sie muss bei Erstinfektionen nicht unbedingt die Immunreaktion dämpfen, sie könnte durchaus auch allergischer Art sein.

Würmer bremsen Helfer- und Killerzellen

Wurminfektionen führen häufig zu Veränderungen im Immunsystem, die den Erfolg von Schutzimpfungen beeinträchtigen können.

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Wurmprodukte binden an Darmzellen

Wir wollen die Substanzen charakterisieren, mit denen Würmer unser Immunsystem dämpfen.

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Der Zwergfadenwurm Strongyloides Ratti aktiviert hemmende Abwehrzellen

Der wenige Millimeter große Zwergfadenwurm bohrt sich durch die Haut von Ratten und Mäusen und wandert zwei Tage lang durch den Körper bis in den Dünndarm.

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