Virale hämorrhagische Fieber

[Inhalte aus BNITM Jahresberichten 2010/2011 + 2012/2012 +2014/2015]
Hämorrhagische Fieberviren
Hämorrhagische Fieberviren

Seit Anfang 2016 scheint die größte Ebola-Epidemie aller Zeiten überwunden zu sein. Über 28.000 Menschen waren erkrankt, und mehr als 11.000 sind gestorben. Bleibt die Frage, warum dieser Ausbruch so unvergleichlich viel größer endete als alle früheren in Zentral- und Ostafrika. So werden in Uganda seit ein paar Jahren immer wieder Ebola- und Marburgausbrüche registriert, die örtlich sehr begrenzt bleiben und unbemerkt von der Weltöffentlichkeit stattfinden (Am J Trop Med Hyg 2014; 90:790). Sicher ist es von großem Interesse, nach Unterschieden zu der jüngsten westafrikanischen Epidemie zu fahnden. An den Viren scheint es nicht zu liegen, und so wäre es nicht überraschend, wenn soziale oder kulturelle Eigenarten entscheidend wären.

Ein Ebola-Patient in Hamburg

Am 27. August 2014 traf auf dem Hamburger Flughafen ein Spezialflugzeug mit einem Ebola-Kranken aus Sierra Leone ein, der in einer Hochsicherheitsisolierstation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf behandelt werden sollte. In der Diagnostik des BNITM wurden engmaschig Viruslast und Infektiosität mit der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) bzw. durch Anzüchten der Viren in Zellkulturen verfolgt.

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Die genetische Spur der Ebola-Epidemie

Da wir mit den Europäischen Mobilen Laboratorien die ersten waren, die im Gebiet des letzten Ebola-Ausbruchs Virusdiagnostik betrieben, und die Diagnostik während der Epidemie fortsetzten, konnten wir über den gesamten Zeitraum und an verschiedenen Orten Proben von Patienten sammeln.

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Der Ursprung der Ebola-Epidemie

Im März 2014 wurde der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein Ausbruch einer fieberhaften Erkrankung mit Erbrechen, schweren Durchfällen und hoher Sterblichkeit in Guinea, Westafrika, gemeldet. Virologische Untersuchungen zeigten, dass es ein Ebola-Ausbruch war.

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Molekulare Diagnostik für Lassa-Fieber in Nigeria

In Nigeria fallen vermutlich mehr als tausend Menschen im Jahr dem Lassa-Fieber zum Opfer. Laboratorien zum Nachweis der Infektion gab es dort nicht, und die Symptome unterscheiden sich anfangs nicht von denen anderer tropischer Infektionskrankheiten.

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Tödliches Marburg-Fieber nach Höhlentourismus in Uganda

Eine 41-jährige Frau aus den Niederlanden erkrankte vier Tage nach Rückkehr von einer Urlaubsreise nach Ostafrika an einer fieberhaften Erkrankung, die zunächst für eine Malaria gehalten wurde. Innerhalb weniger Tage entwickelte sich ein allgemeines Organversagen mit generalisierten Blutungen, und die Patientin starb trotz modernster Intensivmedizin an einem Hirnödem.

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Röntgen-Kristallographie des Lassa-Nukleoproteins

Hämorrhagisches Lassa-Fieber tritt ein, wenn sich Lassa-Viren im Körper des Menschen rasant vermehren. Von großer Bedeutung für die Vermehrung der Viren ist das sogenannte Nukleoprotein.

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