Mitteilungen

Allgemeine Information

| 08.12.2017

Europäisches Mobiles Labor bei Marburg-Virus-Ausbruch in Uganda

Das Europäische Mobile Labor (EMLab) wurde, als Modul des European Medical Corps, von der Europäischen Kommission für den Einsatz in einem Marburg-Virus-Ausbruch in Uganda, auf ein Hilfeersuchen der WHO hin, angefordert.

 

 

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Allgemeine Information

| 01.12.2017

Marburg- und Ebola-hämorrhagische Fieberviren: 50 Jahre Forschung am Bernhard-Nocht-Institut

Am 20. November würdigte das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) die Arbeit von Prof. Werner Slenczka und Dr. Günther Müller, die vor 50 Jahren das Marburg-Virus entdeckten. Das Virus war 1967 mit Affen, die von den Behringwerken  für die Impfstoffentwicklung genutzt wurden, nach Marburg eingeschleppt worden und brach später auch in Frankfurt und Belgrad aus. Die Infektionen kosteten sieben Menschen das Leben. Der erste dokumentierte Ausbruch des nahe verwandte Ebola-Fiebers geschah – entgegen gängiger Berichterstattung - im Frühsommer 1976 im Sudan und wurde dort erstmals von Prof. Jürgen Knobloch vom BNITM wissenschaftlich untersucht.

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Allgemeine Information

| 27.11.2017

Sonderforschungsbereich 841 verlängert

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 841 „Leberentzündung – Infektion, Immunregulation und Konsequenzen“, in dem das BNITM mit zwei Arbeitsgruppen vertreten ist, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von 2018 bis 2021 weiter gefördert. Damit können die beiden Gruppen weiter untersuchen, inwieweit immunregulatorische Mechanismen den Ausgang von infektions - und entzündungsbedingten Schädigungen der Leber beeinflussen, und daran mitwirken, neue Behandlungsstrategien zu entwickeln.

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Pressemitteilung

| 22.11.2017

Usutu-Virus verringert Amselpopulation im Ausbruchsgebiet

One Health Ansatz: Citizen Science hilft die Auswirkungen einer eingeschleppten Virusinfektion auf die deutschen Brutvögel zu bewerten

Hamburg / Berlin / Riems / Speyer, 22. November 2017 – Das für Vögel gefährliche Usutu-Virus zirkuliert seit 2010 in Deutschland, aber wie stark dies die Vogelpopulationen im Ausbruchsgebiet beeinflusst, konnte man bisher kaum abschätzen. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNTIM), des NABU (Naturschutzbunds Deutschland), des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS), des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der Universität Bayreuth erstmals eine Studie veröffentlicht, die konkrete Aussagen über den Einfluss des Usutu-Virus auf deutsche Brutvögel ermöglicht. Die Daten dazu hatten virologische Untersuchungen von toten Vögeln sowie das Citizen-Science-Projekt „Stunde der Gartenvögel“ geliefert.

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Allgemeine Information

| 06.11.2017

Nacht des Wissens begeisterte Tausende

Bei der „7. Nacht des Wissens“ am Samstag, den 4. November, war unser Institut eines von 58 wissenschaftlichen Hamburger Einrichtungen, die von insgesamt mehr als 32.000 Menschen besucht wurden. Mit unserem Programm aus Vorträgen, Mitmachstationen und Anschauungsmaterial konnten wir dieses Jahr 1.537 Gäste zu uns locken. Die Themen ...

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Allgemeine Information

| 25.08.2017

Vor 125 Jahren Cholera-Epidemie in Hamburg

„Ich vergesse, dass ich in Europa bin“ urteilte Robert Koch über die katastrophalen hygienischen Zustände in den Hamburger "Gängevierteln", als er im August 1892 im Auftrag des preußischen Gesundheitsministeriums nach Hamburg gesandt wurde. Erst wenige Tage zuvor hatte er zahlreiche Todesfälle in Hamburg der „Cholera asiatica“ zuordnen können. ...

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Allgemeine Information

| 14.07.2017

Zusammenspiel aus Laborforschung, patientenorientierter klinischer Forschung und Feldforschung bewährt sich

Hamburg, 12. Juli 2017 – Nach dem Evaluierungsverfahren 2016 empfiehlt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft Bund und Ländern in einer öffentlichen Stellungnahme die Fortsetzung der gemeinsamen Förderung für das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM). Die Grundlage hierfür bilden die besonderen Leistungen in der Erforschung, Wissensvermittlung und Bekämpfung tropentypischer sowie neu auftretender Infektionskrankheiten,  ebenso wie die wichtige Rolle des BNITM in der nationalen und internationalen Gesundheitsvorsorge. 

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Allgemeine Information

| 06.07.2017

Banner zur Hafenseite macht auf vernachlässigte Tropenkrankheiten aufmerksam

„G20: STOP Neglected Tropical Diseases“ fordert das BNITM auf einem Banner anlässlich des G20-Gipfels am 7. und 8. Juli. Weil sein Gebäude deutlich sichtbar oberhalb des Hamburger Hafens liegt, macht es sich zum Sprachrohr auch für NGOs wie die Christoffel-Blindenmission (cbm) und das Deutsche Netzwerk gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs). ...

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Allgemeine Information

| 03.07.2017

Humboldt-Fellows am BNITM

Das BNITM heißt zwei Nachwuchsforscher aus Südamerika willkommen. Beide haben das begehrte und renommierte Humboldt-Forschungsstipendium erhalten und starteten im Frühjahr 2017 mit ihren Projekten. Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt seit 1953 jährlich rund 500 Forschungsstipendien an exzellente Wissenschaftler, um internationale Wissenschaftskooperationen zu fördern. Die Stipendiaten wählen einen Wissenschaftler, bei dem sie ihr geplantes Forschungsprojekt bestmöglich verwirklichen können.

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Allgemeine Information

| 29.06.2017

Das interdisziplinäre Zentrum für strukturelle Systembiologie CSSB feiert Eröffnung

29. Juni 2017. Heute wurde das neue Gebäude des Centre for Structural Systems Biology - CSSB auf dem DESY-Gelände in Hamburg feierlich eröffnet. Im CSSB arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zehn verschiedenen Forschungsinstitutionen, gemeinsam und interdisziplinär an einigen der drängendsten Fragen der Strukturbiologie: der Erforschung der Funktionsweise von Viren, Bakterien und Parasiten. Der Forschungsschwerpunkt des CSSB liegt auf der Entschlüsselung von Struktur, Dynamik und Mechanismen des Infektionsprozesses von Krankheitserregern. Mit den gewonnenen Erkenntnissen soll die Forschung am CSSB zur Entwicklung neuer Verfahren der Prävention und Therapie beitragen.

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