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Reisen & Impfung - Aserbaidschan

Thema: Reisen & Impfung

Aserbaidschan

Kontinentalklima; milde Winter, heisse Sommer in tief gelegenen Regionen mit nur wenig Regen; in höheren Gebieten zunehmend feuchter, gemäßigte Temperaturen; Baku 25,7° C (Juli), ca. 4° C (Januar).

Impfvorschriften bei der Einreise

Bei der Einreise bestehen keine Impfvorschriften.

Empfohlener Impfschutz

Standardimpfungen entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO). Dazu zählen die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, außerdem ggf. Impfungen gegen Hepatitis A und Influenza.

Abhängig von Dauer und Art der Reise sowie besonderen Bedingungen während des Aufenthalts (enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, Übernachtungsmodalitäten, Berufs- und Freizeitaktivitäten etc.) kommen möglicherweise weitere Impfungen in Frage. Hier sind das aktuelle Infektionsrisiko in Aserbaidschan, der Gesundheitszustand und besondere Vorerkrankungen des Reisenden sowie sein derzeitig bestehender Impfschutz von Bedeutung. Es ist zu empfehlen, individuell den Rat eines reisemedizinisch ausgewiesenen Arztes oder eines Tropeninstituts einzuholen. Eine reisemedizinische Beratung sollte spätestens vier Wochen vor der geplanten Reise erfolgen, damit sinnvolle/erforderliche Impfungen rechtzeitig durchgeführt werden können. Die Kostenübernahme ist individuell mit der jeweiligen Krankenkasse zu klären. Für Aserbaidschan sind die folgenden Impfungen zu erwägen:

  • Typhus
  • Hepatitis B bei längeren Aufenthalten oder engem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung
  • Tollwut
  • Vogelgrippe
  • Meningits (5 Serotypen)
  • Herpes zoster (> 50 Jahre)

Eine Auflistung reisemedizinisch qualifizierter Ärzte finden Sie unter http://www.dtg.org/

Malaria

Minimales Risiko von Juni bis Oktober: Es besteht ein sehr geringes Malaria-Risiko im Süden des Landes im Grenzgebiet zum Iran, im Nordosten, in der Khachmas-Region sowie in der Umgebung von Baku, die weiteren Landesteile sind, so wie Baku selber, frei von Malaria.

 

Das Risiko ist so gering, dass keine Prophylaxe empfohlen wird. 

 

 

Ratschläge zur Reiseapotheke

Statten Sie ihre Reiseapotheke so aus, dass kleinere Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen selbst behandelt werden können. Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, sollten Sie in ausreichender Menge in Ihrem Handgepäck mitführen. Eine Bestätigung (am besten in Englischer Sprache) der Notwendigkeit der Einnahme dieser Medikamente kann notwendig sein. Die Zusammensetzung Ihrer Reiseapotheke sollte mit einem Arzt besprochen werden. Es empfehlen sich auf jeden Fall Mittel gegen Insektenstiche, Fieber und Schmerzen, Reisekrankheit, Durchfall, Desinfektionsmittel, Pflaster und Verbandsmaterial, Sonnenschutzmittel. Weitere Medikamente (Antibiotikum, ggf. Malariamedikamente) können sinnvoll sein.

Aktuelle Meldungen

Durchfallerkrankungen sind sehr häufig.

Fälle von Botulismus sind bekannt geworden.

Bei streunenden Hunden besteht die Gefahr von Tollwut.

Vereinzelt wurden Fälle von Vogelgrippe gemeldet – Geflügelmärkte sollten gemieden werden.

Allgemeine Hinweise

Auf die Bestückung der Reiseapotheke und auf eine Auslandskrankenversicherung mit eventueller Rückholung in das Heimatland ist besonderer Wert zu legen.

Hinweise zur Sicherheit im Reiseland finden sich auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de.

Ansprechpartner

Botschaft der Republik Aserbaidschan
Hubertusallee 43, 14193 Berlin
Tel.: +49 30 206 480 63
Fax: +49 30 219 161 52
E-Mail: berlin(at)mission.mfa.gov.az
Web: www.azembassy.de

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Baku ISR Plaza, Nizami Str. 69, AZ 1005 Baku
Tel.: +994 12 465 41 00
Fax: +994 12 465 41 28
E-Mail: info(at)baku.diplo.de
Web: www.baku.diplo.de

Alle hier gemachten Angaben erfolgen ohne Gewähr
und ersetzen nicht eine reisemedizinische Beratung.