Burundi

Reisen & Impfung - Burundi

Thema: Reisen & Impfung

Burundi

Relativ mildes Tropenklima. Regenzeiten im März und April sowie von September bis Dezember. Mittlere Temperatur 16 - 24° C, abhängig von der Region.

Impfvorschriften bei der Einreise

Eine Gelbfieberimpfung ist grundsätzlich vorgeschrieben, ausgenommen sind Kinder < 1 Jahr.

Empfohlener Impfschutz

Standardimpfungen entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO). Dazu zählen die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, außerdem ggf. Impfungen gegen Hepatitis A, Poliomyelitis (Kinderlähmung), tetravalente Meningitisimpfung, saisonale Grippe, Gelbfieber.

Abhängig von Dauer und Art der Reise sowie besonderen Bedingungen während des Aufenthalts (enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, Übernachtungsmodalitäten, Berufs- und Freizeitaktivitäten etc.) kommen möglicherweise weitere Impfungen in Frage. Hier sind das aktuelle Infektionsrisiko in Burundi, der Gesundheitszustand und besondere Vorerkrankungen des Reisenden sowie sein derzeitig bestehender Impfschutz von Bedeutung. Es ist zu empfehlen, individuell den Rat eines reisemedizinisch ausgewiesenen Arztes oder eines Tropeninstituts einzuholen. Eine reisemedizinische Beratung sollte spätestens vier Wochen vor der geplanten Reise erfolgen, damit sinnvolle/erforderliche Impfungen rechtzeitig durchgeführt werden können. Die Kostenübernahme ist individuell mit der jeweiligen Krankenkasse zu klären. Für Burundi sind die folgenden Impfungen zu erwägen:

  • Typhus
  • Herpes zoster (> 50 Jahre)
  • Meningitis Serotyp B
  • Hepatitis B bei längeren Aufenthalten oder engem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung
  • Tollwut bei Umgang mit Tieren

Eine Auflistung reisemedizinisch qualifizierter Ärzte finden Sie unter http://www.dtg.org/

Malaria

Das Risiko einer Malariaübertragung besteht während des ganzen Jahres besonders in tiefer gelegenen Regionen, weniger in höheren Gebieten.

 

Eine Chemoprophylaxe (regelmäßige Einnahme von Anti-Malaria-Medikamenten) ist dringend empfohlen.

Durch den konsequenten Gebrauch von insektenabwehrenden Substanzen (Repellentien) besonders abends und nachts wird das Risiko der Übertragung einer Malaria deutlich gesenkt.

Weitere sinnvolle Maßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sind:

  • Abends und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit Klimaanlage, Mückengitter an Fenstern und Türen)
  • körperbedeckende Kleidung bei Aufenthalt im Freien, besonders abends und nachts.
  • Insektenbekämpfung im Wohn-/Schlafbereich durch Aerosole, Rauchspiralen u.ä.
  • Schlafen unter einem (möglichst imprägnierten) Moskitonetz

Die Mitnahme von Malariamedikamenten für eine Notfallbehandlung („Stand-by Therapie“; verschreibungspflichtig) kann evtl. sinnvoll sein. Dies und die Anwendungsmodalitäten