Unterstützung der Diagnostikkapazitäten in Afrika

Eine zuverlässige und schnelle Diagnostik ist entscheidend für das klinische Management von COVID-19-Patienten und der sich auch in Afrika ausbreitenden SARS-CoV-2-Epidemie. Insbesondere in Subsahara-Afrika sind Laborkapazitäten für die Diagnostik von Infektionserregern oftmals nicht vorhanden. Daher müssen Labore in Krankenhäusern - oft sogar in den nationalen und regionalen Diagnostikzentren - besser ausgestattet werden. Dies betrifft sowohl die Geräte als auch die Laborräume selbst. Von zentraler Bedeutung sind Training und Ausbildung von Laborpersonal zur Vorbereitung, Durchführung und Interpretation der erforderlichen Methoden. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit den Institutionen, in denen diagnostische Labore etabliert und akkreditiert sind, notwendig.

Aus diesem Grund soll eine zuverlässige molekulare Diagnostik für SARS-CoV-2 an Institutionen in acht Ländern Sub-Sahara-Afrikas (Benin, Burkina Faso, Gabun, Ghana, Guinea, Madagaskar, Nigeria, Tansania) etabliert werden, die bereits langjährige Kooperation mit dem BNITM pflegen. In den genannten Institutionen stehen Räumlichkeiten zur Verfügung, die für die Durchführung von Coronavirus-Diagnostik geeignet sind. Diese Laborräume sollen mit den erforderlichen Geräten ausgestattet und Laborpersonal, bzw. Trainer von Laborpersonal ausgebildet werden.

Projektkoordination: Prof. Jürgen May, Prof. Stephan Günther, Prof. Michael Ramharter
Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Kontakt

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