Weiterführende Informationen

Informationen für Reisende

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Hamburg

  • Hotlines: Aufgrund der veränderten Situation wurde eine Hotline für Hamburg eingerichtet, diese ist unter der Nummer 428 284 000 zu erreichen. Unter 116117 ist der Arztruf der kassenärztlichen Vereinigung zu erreichen. Er berät bei einem konkreten Infektionsverdacht telefonisch und vermittelt ggf. in die Versorgung. In Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburgs wird versucht, die Kapazitäten zu erweitern.

  • Was tun, wenn ich denke, dass ich infiziert bin? Das wichtigste ist, keine Arztpraxis oder Notaufnahme aufsuchen, dadurch könnten im Zweifel andere Patientinnen und Patienten angesteckt werden. Hamburgerinnen und Hamburger mit einschlägigen Symptomen, die in jüngster Zeit in betroffene Gebiete gereist sind oder die Kontakt zu Personen hatten, die infiziert sein können, können sich telefonisch in ihrer Arztpraxis oder unter den oben angegebenen Nummern Rat holen. Die kassenärztliche Vereinigung Hamburgs bereitet gerade vor, dass nach Rücksprache mit der 116117 eine Testung zu Hause erfolgen kann, um weitere Kontakte mit anderen Menschen zu vermeiden.

  • Hygieneregeln: Die Behörde rät dazu, regelmäßig sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Nießetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge husten/niesen) zu achten und genügend Abstand zu Erkrankten und anderen Personen zu halten. Weitere Informationen und Hygienetipps sind auf der Seite infektionsschutz.de der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung.

Bundesweit

Informationen für Ärzte und medizinisches Personal

Diagnostik

  • Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin nimmt Verdachtsproben für die Diagnostik an.

Umgang mit Patientinnen und Patienten

Empfehlungen der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg

  • Verfahrensablauf (Stand 10.03.2020)

Oberstes Ziel muss es sein, dass sich alle Patienten, die den Verdacht haben, an COVID-19 erkrankt zu sein, zunächst telefonisch bei ihrem Arzt oder dem Arztruf Hamburg (116117) melden. Befragen Sie dann Ihre Patienten, die über eine Erkrankung der Atemwege klagen, ob sie in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet waren oder Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten

  • Verdachtsabklärung (Stand 23.03.2020)

Bei Patienten, die über eine Erkrankung der Atemwege klagen und in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet waren oder Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten, handelt es sich laut  Falldefinition des RKI um einen begründeten Verdachtsfall. Sofern ein ambulantes Management möglich ist, ist der Patient in die häusliche Quarantäne zu entlassen und eine Probenentnahme durchzuführen oder zu veranlassen. Bei Krankenhauspflichtigkeit ist der Patient unverzüglich dem Rettungsdienst (112) zur stationären Aufnahme zuzuführen (Vorankündigung „Coronaverdacht“). Asymptomatische Patienten, die Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten, werden nicht beprobt, sind aber dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden (wegen evtl. Anordnung von Quarantäne).

Bei Patienten mit Atemwegssymptomatik, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einer Region mit COVID-19-Fällen aufgehalten haben oder Kontakt zu unbestätigten Fällen hatten, handelt es sich um einen Fall unter differenzialdiagnostischer Abklärung. Risikogebiete und die RKI-Falldefinition und Orientierungshilfe finden Sie am Ende dieser Seite.

Derzeit häufen sich Anforderungen von Arbeitgebern, die einem aus dem Urlaub / von einer Dienstreise zurückkehrenden Mitarbeiter nicht erlauben an den Arbeitsplatz zurückzukehren, ohne ein negatives Testergebnis vorzulegen. Sofern die Fallkriterien des RKI nicht erfüllt sind, handelt es sich nicht um GKV-Leistungen. Diese Leistungen können nur privat erbracht werden oder aber als betriebsärztliche Leistungen durch den jeweiligen Betriebsärztlichen Dienst.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollten unabhängig von Symptomen zu einer freiwilligen Isolation von 14 Tagen nach Rückkehr bewogen werden. Kinder dürfen in dieser Zeit weder die Schule noch die Kindertagesstätte besuchen.

  • Probenentnahme (Stand 04.03.2020)

Auf Youtube finden Sie ein Video zur Probenahme bei Coronavirus-Verdacht von der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) mittels Nasopharyngeal-/Rachenabstrich. Sobald weiteres auf Hamburger Verhältnisse angepasstes Schulungsmaterial zur Verfügung steht, werden wir dies an dieser Stelle einstellen.

  • Meldung an das Gesundheitsamt (Stand 18.03.2020)

Melden Sie nur begründete Verdachtsfälle an das zuständige Gesundheitsamt. Bei Fällen unter differenzialdiagnostischer Abklärung ist eine Meldung an das Gesundheitsamt nicht erforderlich. Im Falle eines positiven Laborergebnisses erfolgt die Meldung über das Labor an das Gesundheitsamt. 

Alle Laborbefunde werden an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Im Falle eines positiven Befundes leitet das Labor spätestens eine halbe Stunde nach Vorlage des Testergebnisses die Information an das zuständige Gesundheitsamt weiter, das wiederum den Patienten informiert. 

Negative Befunde leitet das Labor an eine zentrale Stelle, die diese Befunde auf die für den Wohnort zuständigen Gesundheitsämter verteilt. Die Gesundheitsämter erteilen seit dem 13.03.2020 den Patienten nicht mehr telefonisch Auskunft über das negative Testergebnis. Der Patient muss sich per E-Mail an das für ihn zuständige Gesundheitsamt wenden und erhält dann nach derzeitigen Schätzungen im Zeitraum von 5 bis 6 Tagen die entsprechende Rückmeldung per E-Mail. Alternativ kann sich der Patient auch schriftlich oder per Fax an das für ihn zuständige Gesundheitsamt wenden. Über https://tools.rki.de/PLZTool/ ist das zuständige Gesundheitsamt zu finden.

Empfehlungen des RKI

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Kontakt

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Bernhard-Nocht-Straße 74
D-20359 Hamburg

Tel.: +49 40 42818-0
(Telefonzentrale des Instituts)

Tel.: +49 40 312851
(für Patienten)

E-Mail: bni(at)bnitm.de

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mit fachlicher Beratung des BNITM entstanden.