Mitteilung

Pressemitteilung

| 01.10.2004

Verdacht auf virales hämorrhagisches Fieber bestätigt sich nicht

Im Fall des Mannes mit Verdacht auf eine infektiöse Viruserkrankung ("hämorrhagisches Fieber") konnten die in Frage kommenen hochinfektiösen Erkrankungen ausgeschlossen werden.

Die Isolationsbedingungen für die Pflege des Patienten wurde daraufhin herabgestuft und der Patient aus dem Zeltbett in ein übliches Isolierzimmer verlegt. Der Zustand des Patienten ist ernst, aber nicht lebensbedrohlich.

Die reduzierte Isolation wird bis auf weiteres aufrecht erhalten. Das BNI wird in den nächsten Tagen weitere Untersuchungen zur Krankheitsursache durchführen. Nachdem die Gefahr einer hochinfektiösen Erkrankung ausgeschlossen wurde, steht nun der Schutz der Privatsphäre des Patienten im Vordergrund. Daher erfolgt keine Bekanntgabe der weiteren Untersuchungsergebnisse gegenüber der Öffentlichkeit.

Die Klinische Abteilung des Bernhard-Nocht-Instituts (BNI) hatte den Patienten gestern aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf übernommen. Der Patient war vor einigen Tagen von einer Reise nach Südosteuropa zurückgekehrt.

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