Mitteilung

Pressemitteilung

| 30.09.2004

Untersuchung eines Verdachtsfalles mit viralem hämorrhagischem Fieber im BNI

Die Klinische Abteilung des Bernhard-Nocht-Instituts (BNI) übernahm heute Nachmittag einen Patienten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, bei dem Verdacht auf eine infektiöse Viruserkrankung ("Hämorrhagisches Fieber") besteht. Der Patient war vor einigen Tagen von einer Reise nach Südosteuropa zurückgekehrt.

Aufgrund der Verdachtsdiagnose entschieden die Ärzte beider Häuser eine Verlegung in die Isoliereinheit des BNI für die erforderlichen Untersuchungen und die weitere Behandlung des Patienten. Die Isoliereinheit für hochinfektiöse Patienten am BNI ist eines von fünf bundesdeutschen Zentren für die Behandlung viraler hämorrhagischer Fieber.

Fieber mit hämorrhagischem Verlauf (d.h. mit Blutungen verbunden) sind bei einigen in Europa heimischen Infektionskrankheiten bekannt, aber selten. Lassa- und Ebolafieber, die nur in Afrika vorkommen, können aufgrund der Reiseroute ausgeschlossen werden. Die diagnostische Klärung hämorrhagischer Fieber ist im BNI etabliert und wird bei Verdachtsfällen routinemäßig durchgeführt.

Mit einer Bekanntgabe der diagnostischen Untersuchungen ist frühestens am Freitag mittag zu rechnen.


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