Mitteilung

Pressemitteilung

| 19.09.2001

Verleihung der Bernhard-Nocht-Medaille

zum Auftakt der Internationalen Filariasis-Konferenz

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) vergab am 19. September gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit in diesem Jahr zum ersten Mal seit 1987 wieder die Bernhard-Nocht-Medaille. Der amerikanische Preisträger Professor Eric A. Ottesen (58), wechselte 1994 nach 22 Jahren herausragender wissenschaftlicher Tätigkeit als Infektiologe bei den amerikanischen National Institutes of Health (NIH) zur Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dort war er Koordinator des Filariasis-Bekämpfungsprogrammes, das der Aurottung von tropsichen Fadenwurm-Erkrankungen wie Flussblindheit und Elefantiasis gewidmet ist. Ottesen leitet seit September 2001 das "Lymphatic Filariasis Support Center" an der Emory Universität in Atlanta (USA), ein weltweites Netzwerk, das u.a. von der Bill and Melinda Gates Foundation unterstützt wird.
Die Preisverleihung bildet den Auftakt einer internationalen Konferenz zum Thema Filarienforschung, an der sowohl weltweit führende Experten teilnehmen, als auch Vertreter der WHO. Besondere Bedeutung erhält die Konferenz dadurch, dass die wissenschaftlichen Ergebnisse in die Planung der zukünftigen WHO-Bekämpfungsstrategien für Filarien-Krankheiten einfließen werden, von denen nach wie vor 200 Millionen Menschen betroffen sind.
Die Bernhard-Nocht-Medaille wurde 1925 von der Vereinigung der Freunde des Tropeninstituts Hamburg e.V. gestiftet. Zu den Trägern zählen neben Bernhard Nocht auch Gustav Giemsa und Albert Schweitzer. Die letzten Medaillen wurde 1987 an André Capron (Frankreich) und Anthony Butterworth (Großbritannien) verliehen.
Die Medaille wird im Abstand von mindestens 2 Jahren an einen Wissenschaftler/ eine Wissenschaftlerin in Anerkennung hervorragender wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Tropenmedizin verliehen und ist nicht mit einem Preisgeld verbunden

Zum Auftakt der Internationalen Filariasis-Konferenz

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) vergab am 19. September gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit in diesem Jahr zum ersten Mal seit 1987 wieder die Bernhard-Nocht-Medaille. Der amerikanische Preisträger Professor Eric A. Ottesen (58), wechselte 1994 nach 22 Jahren herausragender wissenschaftlicher Tätigkeit als Infektiologe bei den amerikanischen National Institutes of Health (NIH) zur Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dort war er Koordinator des Filariasis-Bekämpfungsprogrammes, das der Aurottung von tropsichen Fadenwurm-Erkrankungen wie Flussblindheit und Elefantiasis gewidmet ist. Ottesen leitet seit September 2001 das "Lymphatic Filariasis Support Center" an der Emory Universität in Atlanta (USA), ein weltweites Netzwerk, das u.a. von der Bill and Melinda Gates Foundation unterstützt wird.

Die Preisverleihung bildet den Auftakt einer internationalen Konferenz zum Thema Filarienforschung, an der sowohl weltweit führende Experten teilnehmen, als auch Vertreter der WHO. Besondere Bedeutung erhält die Konferenz dadurch, dass die wissenschaftlichen Ergebnisse in die Planung der zukünftigen WHO-Bekämpfungsstrategien für Filarien-Krankheiten einfließen werden, von denen nach wie vor 200 Millionen Menschen betroffen sind.

Die Bernhard-Nocht-Medaille wurde 1925 von der Vereinigung der Freunde des Tropeninstituts Hamburg e.V. gestiftet. Zu den Trägern zählen neben Bernhard Nocht auch Gustav Giemsa und Albert Schweitzer. Die letzten Medaillen wurde 1987 an André Capron (Frankreich) und Anthony Butterworth (Großbritannien) verliehen.

Die Medaille wird im Abstand von mindestens 2 Jahren an einen Wissenschaftler/ eine Wissenschaftlerin in Anerkennung hervorragender wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Tropenmedizin verliehen und ist nicht mit einem Preisgeld verbunden

Der Preisträger Prof. Eric A. Ottesen (Mitte) mit den Organisatoren der Filarien-Konferenz, Dr. Achim Hörauf (links) und Prof. Bernhard Fleischer vom Bernhard-Nocht-Institut

WEITERE INFORMATIONEN:
Konferenz-Programm (Englisch)
Abstractband als PDF-Datei (Englisch)
Hintergrund: Flussblindheit
Hintergrund: Filariasis-Forschung am Tropeninstitut


Kontakt:
Dr. Eleonora Schönherr
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 40 42818-264
Fax: +49 40 42818-265
E-Mail: presse(at)bnitm.de