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Dr. Jessica TiedkePresse & ÖffentlichkeitsarbeitTel.: +49 40 42818-264
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Pressemitteilung

| 19.04.2010

Expertendienst anlässlich Welt-Malaria-Tag 2010

Hamburg, 19. April 2010 – Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg widmet den größten Teil seiner Arbeit der Malariaforschung - von molekularbiologischen Untersuchungen an Malariaparasiten bis zur Erforschung der Krankheit an Patienten und zu Impfstudien in afrikanischen Endemiegebieten.

Anlässlich des Welt-Malaria-Tags am 25. April 2010 können auf Anfrage die letzten Pressemitteilungen mit den aktuellen Erkenntnissen aus der Malariaforschung am BNI und Hintergrundinformationen angefordert werden (setiadi@bnitm.de). Zusätzlich stehen die aufgeführten Wissenschaftler Pressevertretern in dieser Woche für Interviews zur Verfügung:

Prof. Dr. Egbert Tannich
Parasitologie, Übertragung
Tel.: 0049-40-42818-477
Fax: 0049-40-42818-512
Mail: tannich(at)bnitm.de

Prof. Dr. Christian G. Meyer
Malariaprophylaxe, Klinik der Malaria, Impfstudien
Tel.: 0049-40-42818-501
Fax: 0049-40-42818-400
Mail: c.g.meyer(at)bnitm.de

Prof. Dr. Gerd-Dieter Burchard
Klinik der Malaria, Behandlung, Prophylaxe, Impfstudien
Tel.: 0049-40-42818-1330
Fax: 0049-40-42818-1334
Mail: gerd.burchard(at)bnitm.de

Prof. Dr. Bernhard Fleischer
Impfstoffentwicklung
Tel.: 0049-40-42818-401
Fax: 0049-40-42818-400
Mail: fleischer(at)bnitm.de

Dr. Stephan Ehrhardt
Klinik der Malaria, Behandlung
Tel.: 0049-40-42818-292
Mail: ehrhardt(at)bnitm.de

Dr. Ingrid Müller
Medikamentenentwicklung
Tel.: 0049-40-42818-344
Mail: ibmueller(at)bnitm.de

Prof. Dr. Volker Heussler
Molekularbiologie der Malariaparasiten
Tel.: 0049-40-42818-485
Mail: heussler(at)bnitm.de


Im Jahr 2000 hatte die World Health Organization (WHO) den Welt-Malaria-Tag als international jährlichen Aktionstag ins Leben gerufen. Er erinnert daran, dass über 40 Prozent der Weltbevölkerung in Malariagebieten leben, und dass jährlich 1 Million Menschen - vor allem afrikanische Kleinkinder - an Malaria sterben. Im Zuge von Migrationsbewegungen und Bewässerungsprojekten wird vielfach eine Ausdehnung der Endemiegebiete beobachtet. Zudem tragen Globalisierung und Klimawandel offenbar dazu bei, dass Malaria gelegentlich auch in Deutschland und anderen Ländern mit gemäßigtem Klima übertragen werden kann.

Wir bitten, in Texten und Interviews sowie bei der Verwendung von O- Tönen in TV- und Online-Beiträgen als Quelle das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin zu nennen.

Über ein Belegexemplar per Post, E-Mail oder Fax freuen wir uns.

 

Über das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) ist Deutschlands größte Einrichtung für Forschung, Versorgung und Lehre auf dem Gebiet tropentypischer Erkrankungen und neu auftretender Infektionskrankheiten.

Gegenstand der Forschung sind Klinik, Epidemiologie und Krankheitsbekämpfung sowie die Biologie der Krankheitserreger, ihrer Reservoirtiere und Überträger. Den aktuellen Schwerpunkt bilden Malaria, hämorrhagische Fieberviren, Tuberkulose und Gewebewürmer. Für den Umgang mit hochpathogenen Erregern wie Lassa- und Ebola-Viren verfügt das Institut über Laboratorien der höchsten biologischen Sicherheitsstufe (BSL4). Als herausragende wissenschaftliche Leistungen des Instituts in jüngster Vergangenheit gelten die Identifizierung des SARS-Coronavirus und die Entdeckung eines bisher unbekannten Entwicklungsstadiums der Malaria- Erreger im Menschen.

Versorgungsleistungen des Instituts umfassen die spezielle Labordiagnostik tropentypischer und anderer seltener Erkrankungen, eine enge Zusammenarbeit mit der Bundeswehr sowie Beratung für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit, die wesentlich zur gesamtstaatlichen Bedeutung des Instituts beitragen. Das Institut dient als nationales Referenzzentrum für den Nachweis aller tropischen Infektionserreger, Referenzlabor für SARS und Kooperationszentrum der Weltgesundheitsorganisation für hämorrhagische Fieberviren.

Die Lehrtätigkeit umfasst einen dreimonatigen, ganztägigen Kursus über alle Aspekte der Tropenmedizin für Ärzte sowie ein Fortbildungsprogramm für Doktoranden des Instituts und eine Reihe von Weiterbildungsangeboten zu Themen der Reisemedizin und der internationalen Gesundheit.

In Zusammenarbeit mit dem ghanaischen Gesundheitsministerium und der Universität von Kumasi betreibt das Institut seit über zehn Jahren ein modernes Forschungs- und Ausbildungszentrum in Ghana, das auch externen Arbeitsgruppen zur Verfügung steht.

Als Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) wird das Institut als Forschungsinstitut mit überregionaler Bedeutung gemeinsam durch den Bund, die Freie und Hansestadt Hamburg und die übrigen Bundesländer finanziert.