Mitteilung

Pressemitteilung

| 10.04.2007

Erweiterungsbau des BNI gesichert

Senat bewilligt 4,2 Mio. Euro zur Vorfinanzierung von Bauschäden und erhöhte Standards beim Hochsicherheitslabor

Durch eingedrungenes Regenwasser ist es beim Erweiterungsbau des Bernhard-Nocht-Instituts (BNI) zu Verzögerungen und Schäden und damit auch zu Mehrkosten gekommen. Nach einer aktuellen Kostenschätzung werden sich diese auf rund 4,2 Millionen Euro belaufen. Zur Sicherung des Bauvorhabens hat der Senat daher heute eine Vorfinanzierung beschlossen.

Über die Schadens- und Schadensfolgekosten aufgrund der Wasserschäden wurden bereits Haftungsansprüche geltend gemacht.

Beim BNI entsteht zurzeit - als eines der ersten in Deutschland - ein Laborgebäude der höchsten Schutzstufe mit Versuchstierhaltung. Dazu wurden u.a. Aktualisierungen in der Betriebsgenehmigung notwendig, die mit Materialpreiserhöhungen und Folgekosten aus der Bauzeitverlängerung Gesamtkosten in Höhe von rd. 1,5 Mio. Euro nach sich zogen. Durch eingedrungenes Niederschlagswasser kam es zudem zu Schäden, die einen Rückbau, die teilweise Wiederherstellung des Innenausbaus sowie die Sanierung des Rohbaus mit Mehrausgaben in Höhe von rd. 2,7 Mio. Euro zur Folge hatten. Über die Schadens- und Schadensfolgekosten aufgrund des eingedrungenen Wassers wurden bereits Haftungsansprüche geltend gemacht und die erforderlichen rechtlichen Schritte eingeleitet.

Um zügig den Weiterbau zu gewährleisten und damit weitere Kosten zu vermeiden, hat der Senat zur Sicherung der Fertigstellung des Bauvorhabens die Vorfinanzierung beschlossen. Das Bundesministerium für Gesundheit hat bereits zugesagt, sich hälftig an der Finanzierung des verbleibenden Schadens nach Geltendmachung der Schadensersatzansprüche zu beteiligen.

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