Mitteilungen

Pressemitteilung

| 24.08.2018

Amselsterben durch Usutu-Virus erstmals in Hamburg

Gemeinsame Pressemitteilung NABU-Hamburg und BNITM

Das Vogelsterben durch das exotische Usutu-Virus setzt sich in diesem Jahr fort und betrifft nun auch erstmals Hamburg. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst auch einzusenden.

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Allgemeine Information

| 20.08.2018

Welt-Moskito-Tag 2018

Stechmücken spielen eine wichtige Rolle als Überträger (Vektoren) von Krankheitserregern. Weltweit gibt es über 3.500 Mückenarten, 50 davon kommen auch in Deutschland vor. Am weitesten verbreitet ist die Gemeine Stechmücke Culex pipiens mit den Biotypen Culex pipiens pipiens und Culex pipiens molestus. Neben den heimischen Arten werden seit einigen Jahren jedoch vermehrt auch eingewanderte, exotische Arten in Deutschland nachgewiesen.

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Allgemeine Information

| 13.08.2018

BNITM Alumni Week 2018

On 25-29 June, BNITM Alumni from across the world came together to debate and discuss BIG QUESTIONS at the first Alumni Symposium at the BNITM in Hamburg.

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Pressemitteilung

| 19.07.2018

Erwiesen: Mücken können tropisches Chikungunya-Virus auch bei niedrigen Temperaturen verbreiten

Frühwarnsystem Stechmücken-Monitoring

Neue im Hochsicherheits-Insektarium des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) durchgeführte Experimente zeigen, dass sich in der Asiatischen Tigermücke auch bei relativ milden Temperaturen von 18 Grad Celsius Chikungunya-Viren vermehren können. Somit ist eine Ausbreitung des Chikungunya-Virus auch in nicht-tropischen Regionen wie Deutschland denkbar, sollte die Tigermücke flächendeckend heimisch werden. Die Fachzeitschrift Eurosurveillance hat die Arbeiten heute veröffentlicht.

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Pressemitteilung

| 04.07.2018

Forschungsförderung für Projekt zur genetischen Anpassung von Salmonellen in Afrika

DFG fördert epidemiologische Studie des BNITM in Sub-Sahara-Afrika

Hamburg, 04. Juli 2018. Es sind nicht immer die tropischen Erreger, die auf dem afrikanischen Kontinent für hohe Todesfallzahlen sorgen. Salmonellen führen in Industrieländen meist zu harmlosen Magen-Darm-Infektionen. In vielen Entwicklungsländern hingegen sind diese Erreger die Hauptursache für Blutbahninfektionen (Sepsis) und sind weltweit jedes Jahr für über eine Million Todesfälle verantwortlich. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert nun ein Kooperationsprojekt des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, zusammen mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und Forschungsinstituten in Ghana und Tansania, um die Rolle von Salmonelleninfektionen in Afrika genauer zu untersuchen.

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Allgemeine Information

| 03.07.2018

Neuer Parlamentarischer Beirat stärkt Gesundheitsforschung gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten

Neglected Diseases im Fokus der Politik

Am 14. Juni ist ein Parlamentarischer Beirat gegründet worden, um die politische Diskussion zu vernachlässigten Tropenkrankheiten (engl. Neglected Tropical Diseases / NTD) und ihre Bedeutung für Gesundheitssysteme in einkommensschwachen Ländern zu verstärken. Der Beirat unterstützt auch die Arbeit der NTD-Forscher, die sich, initiiert durch das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg (BNITM) zusammen mit dem Deutschen Netzwerk gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs), der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie (DTP), zusammengeschlossen hatten.

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Allgemeine Information

| 21.06.2018

Ausbruch des Ebola-Fiebers in der Demokratischen Republik Kongo

Am 8. Mai rief das Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo (DRK) einen Ausbruch des Ebola-Virus in der Provinz Equateur an der Grenze zum Kongo aus. Dies ist der neunte Ausbruch dieses hämorrhagischen Fiebers in diesem Land, das erstmals vor 40 Jahren in Yambuku (DRK - damals Zaire) nahe des Ebola-Flusses und unweit des aktuellen Ausbruchsgeschehens nachgewiesen wurde. Bislang war das Virus aber noch nie in eine größere Stadt vorgedrungen, ein Umstand, der die Gefahr einer Übertragung und Ausbreitung deutlich erhöht. Zum jetzigen Zeitpunkt (Stand 17. Juni 2018) meldet die WHO 38 bestätigte Fälle, 14 wahrscheinliche Fälle, 10 Verdachtsfälle und bereits 28 Todesfälle.

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Allgemeine Information

| 02.05.2018

Boys´ Day und Girls´Day 2018

Am 26.04.2018 war es wieder soweit 43 Schülerinnen und Schüler besuchten das Hamburger Tropeninstitut im Rahmen des diesjährigen Boys´Day und Girls´Day. Die Einblicke in die unterschiedlichsten Tätigkeitsfelder soll das Berufswahlspektrum der Mädchen und Jungen erweitern und ihnen so neue Perspektiven eröffnen. 

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Allgemeine Information

| 25.04.2018

25. April 2018 – Welt-Malaria-Tag

Im Jahr 2016 registrierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Anstieg der globalen Fallzahlen um 2,5 % auf insgesamt 216 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als zwei Drittel der rund 450.000 Todesfälle entfallen auf Kinder unter fünf Jahren. Der weitaus größte Anteil aller registrierten Malariainfektionen (90%) stammen aus Afrika südlich der Sahara.

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Pressemitteilung

| 10.04.2018

Auf dem Weg zu Global Health: Deutschlands Forschungsbeitrag zu vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs) erstmals umfassend ausgewertet

Studienvorstellung durch das BNITM und strategisches Fachgespräch im BMBF zu Handlungsempfehlungen für die deutsche NTD-Forschung

Mehr als eine Milliarde Menschen leiden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation an Tropenkrankheiten, die in den betroffenen Ländern ignoriert und von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen werden (englisch: Neglected Tropical Diseases: NTDs). Die Industrienationen haben dies als globale Gesundheitsherausforderung erkannt und auch in Deutschland soll die Forschung zu NTDs intensiviert werden. Als Grundlage dafür ist eine Übersicht über die aktuelle deutsche Forschungslandschaft zu NTDs erforderlich. Diese Informationsgrundlage haben 35 Fachleute unter Federführung des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) nun im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer umfangreichen Forschungsdatenanalyse erarbeitet.

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