Mitteilungen

Pressemitteilung

| 10.04.2018

Auf dem Weg zu Global Health: Deutschlands Forschungsbeitrag zu vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs) erstmals umfassend ausgewertet

Studienvorstellung durch das BNITM und strategisches Fachgespräch im BMBF zu Handlungsempfehlungen für die deutsche NTD-Forschung

Mehr als eine Milliarde Menschen leiden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation an Tropenkrankheiten, die in den betroffenen Ländern ignoriert und von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen werden (englisch: Neglected Tropical Diseases: NTDs). Die Industrienationen haben dies als globale Gesundheitsherausforderung erkannt und auch in Deutschland soll die Forschung zu NTDs intensiviert werden. Als Grundlage dafür ist eine Übersicht über die aktuelle deutsche Forschungslandschaft zu NTDs erforderlich. Diese Informationsgrundlage haben 35 Fachleute unter Federführung des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) nun im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer umfangreichen Forschungsdatenanalyse erarbeitet.

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Allgemeine Information, Fachinformation

| 29.03.2018

Weitere schwere Enzephalitis-Fälle durch Bornaviren

Zusammen mit Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), virologischen Instituten und klinisch tätigen Kollegen haben Labormediziner des BNITM erstmals Fälle von Gehirnentzündungen durch das "klassische" Bornavirus (BoDV-1) diagnostiziert. Die Erkrankungen traten bei drei transplantierten Patienten auf, die Organspenden eines infizierten Spenders erhalten hatten. Derzeit gehen die an der Diagnostik beteiligten Einrichtungen und das Robert Koch-Institut davon aus, dass es sich bei den Infektionen der Organempfänger um einen sehr seltenen Einzelfall handelt.

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Allgemeine Information

| 14.03.2018

Einsatz bei Dengue-Fieber-Ausbruch in Sri Lanka

In Sri Lanka grassiert seit einigen Jahren das Dengue-Fieber mit hohen Fallzahlen. Allein im Jahr 2017 wurden mehr als 180.000 Fälle gemeldet und auch in den ersten Monaten dieses Jahres ist kein Rückgang des Ausbruchs zu erkennen. 

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Allgemeine Information

| 02.03.2018

Nigeria erlebt seinen größten Lassa Fieber Ausbruch in der Geschichte

Das Lassa-Fieber ist in den südlichen Regionen Westafrikas weit verbreitet und sorgt während der Trockenzeiten immer wieder für Ausbrüche. In diesem Jahr ist die saisonal bedingte Häufung der Fälle jedoch besonders groß. Allein in den letzten acht Wochen wurden mehr Fälle registriert als im gesamten Jahr 2017. Das Nigeria Centre for Disease Control (NCDC) listete bis Ende Februar 317 laborbestätigte Fälle und 72 Todesfälle.

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Pressemitteilung

| 10.01.2018

Fokus auf die Struktur von Infektionserregern

Internationales Symposium des Leibniz Center Infection mit Fokus auf strukturelle Infektionsbiologie

Hamburg. Das Verständnis pathogener Strukturen und Prozesse stellt eine bedeutende Grundlage für die Entwicklung neuer Therapien gegen parasitäre, bakterielle und virale Krankheitserreger dar. Die strukturelle Infektionsbiologie steht deshalb im Mittelpunkt des vom Leibniz Center Infection (LCI) organisierten Symposiums „Structural Biology of Infection“, zu dem internationale Forscherinnen und Forscher am 18. und 19. Januar 2018 in Hamburg zusammenkommen. Passend zum Thema wird das Symposium am 19. Januar im neu eröffneten Centre for Structural Systems Biology (CSSB) stattfinden, dessen hochmoderne Infrastrukturen die Forschung der LCI-Institute vorantreibt.

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Allgemeine Information

| 21.12.2017

EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz besichtigte eines der mobilen europäischen Laboratorien (EMLab), die in der Ebola-Krise im Einsatz waren

Der EU-Kommissar Christos Stylianides, zuständig für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, setzt sich dafür ein, dass Europa besser darauf vorbereitet ist, Notfälle aller Art zu bewältigen, und tauschte sich dazu am 18. Dezember mit Experten des BNITM aus, die das Projekt der „mobilen europäischen Laboratorien (EMLab)“ koordinieren. Während der großen Ebola-Epidemie hatten drei EMLabs wesentlich dazu beigetragen, Infizierte zu identifizieren und zu isolieren. Zur Veranschaulichung war eine der mobilen Einheiten im BNITM aufgebaut worden, und die Arbeit mit hochinfektiösen Proben wurde vorgeführt.

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Allgemeine Information

| 08.12.2017

Europäisches Mobiles Labor bei Marburg-Virus-Ausbruch in Uganda

Das Europäische Mobile Labor (EMLab) wurde, als Modul des European Medical Corps, von der Europäischen Kommission für den Einsatz in einem Marburg-Virus-Ausbruch in Uganda, auf ein Hilfeersuchen der WHO hin, angefordert.

 

 

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Allgemeine Information

| 01.12.2017

Marburg- und Ebola-hämorrhagische Fieberviren: 50 Jahre Forschung am Bernhard-Nocht-Institut

Am 20. November würdigte das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) die Arbeit von Prof. Werner Slenczka und Dr. Günther Müller, die vor 50 Jahren das Marburg-Virus entdeckten. Das Virus war 1967 mit Affen, die von den Behringwerken  für die Impfstoffentwicklung genutzt wurden, nach Marburg eingeschleppt worden und brach später auch in Frankfurt und Belgrad aus. Die Infektionen kosteten sieben Menschen das Leben. Der erste dokumentierte Ausbruch des nahe verwandte Ebola-Fiebers geschah – entgegen gängiger Berichterstattung - im Frühsommer 1976 im Sudan und wurde dort erstmals von Prof. Jürgen Knobloch vom BNITM wissenschaftlich untersucht.

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Allgemeine Information

| 27.11.2017

Sonderforschungsbereich 841 verlängert

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 841 „Leberentzündung – Infektion, Immunregulation und Konsequenzen“, in dem das BNITM mit zwei Arbeitsgruppen vertreten ist, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von 2018 bis 2021 weiter gefördert. Damit können die beiden Gruppen weiter untersuchen, inwieweit immunregulatorische Mechanismen den Ausgang von infektions - und entzündungsbedingten Schädigungen der Leber beeinflussen, und daran mitwirken, neue Behandlungsstrategien zu entwickeln.

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Pressemitteilung

| 22.11.2017

Usutu-Virus verringert Amselpopulation im Ausbruchsgebiet

One Health Ansatz: Citizen Science hilft die Auswirkungen einer eingeschleppten Virusinfektion auf die deutschen Brutvögel zu bewerten

Hamburg / Berlin / Riems / Speyer, 22. November 2017 – Das für Vögel gefährliche Usutu-Virus zirkuliert seit 2010 in Deutschland, aber wie stark dies die Vogelpopulationen im Ausbruchsgebiet beeinflusst, konnte man bisher kaum abschätzen. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNTIM), des NABU (Naturschutzbunds Deutschland), des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS), des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der Universität Bayreuth erstmals eine Studie veröffentlicht, die konkrete Aussagen über den Einfluss des Usutu-Virus auf deutsche Brutvögel ermöglicht. Die Daten dazu hatten virologische Untersuchungen von toten Vögeln sowie das Citizen-Science-Projekt „Stunde der Gartenvögel“ geliefert.

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