Mitteilungen

Research Highlight

| 17.02.2021

Warum erkranken manche Menschen schwer und andere nur leicht an Lassafieber? Die Forschungsgruppe um Prof. César Muñoz-Fontela findet unkontrollierte T-Zell-Aktivierung als eine mögliche Erklärung

Welche Faktoren entscheiden, ob eine Infektion einen schweren oder einen milden Verlauf nimmt? Diese Frage beschäftigt die Forschung nicht erst seit der Coronavirus-Pandemie. Auch beim Lassafieber sind der Krankheitsverlauf und die Heilungschancen höchst unterschiedlich. Eine Forschungsgruppe am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) fand einen Grund in fehlgeleiteten Immunreaktionen: und zwar sowohl in einem Mausmodell der Krankheit als auch bei nigerianischen Lassafieber-Patient:innen.

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Pressemitteilung

| 05.02.2021

Immununterschiede zwischen den Geschlechtern verstehen für eine bessere personalisierte Medizin

UKE und BNITM bekommen Forschungsförderung über 4,5 Millionen Euro

Hamburg – Dass Krankheiten bei Frauen und Männern unterschiedlich häufig auftreten und anders verlaufen, ist zunehmend belegt. Jetzt erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) immunologische Geschlechterunterschiede, damit diese künftig schon im Vorfeld der Behandlung von Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben der Forschungsgruppe „Geschlechtsspezifische Unterschiede in Immunantworten“ mit 4,5 Millionen Euro.

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Pressemitteilung

| 28.01.2021

BNITM: Tropenkrankheiten mehr denn je vernachlässigt

Moderator Yared Dibaba unterstützt “World Day of Neglected Tropical Deseases” am 30. Januar

Hamburg. Weltweit sind fast zwei Milliarden Menschen in Gefahr, durch vernachlässigte Tropenkrankheiten arbeitsunfähig, blind, entstellt oder behindert zu werden oder früher zu sterben. Die Coronavirus-Pandemie hat diese Gefahr noch einmal verschärft: Viele Programme zur Erforschung, Behandlung und Prävention mussten in Ländern des globalen Südens gestoppt werden. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin beteiligt sich daher an einer internationalen Kampagne mit dem Ziel, im Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten nicht nachzulassen – mit prominenter Unterstützung.

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News

| 12.01.2021

Neue Junior Research Group zu Lassafieber

Till Omansen erhält begehrte Leibniz-Förderung

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) bekommt die Möglichkeit, eine weitere Nachwuchsgruppe einzurichten. Dr. Till Omansen aus der Abteilung Klinische Forschung hat den Zuschlag für Mittel aus dem Leibniz-Förderungsprogramm zum Aufbau einer eigenständigen Junior Research Group erhalten. Ziel ist die Erforschung der Pathophysiologie des Lassafiebers. Die neue transnationale Gruppe wird sowohl in der Abteilung Klinische Forschung als auch in der Abteilung Virologie des BNITM angesiedelt sein.

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News

| 23.12.2020

Kindgerechte Malariamedikamente sind wirksam und besser verträglich

Artemisinin-basierte Kombinationstherapie

Sind kindgerechte, leicht-lösliche Tabletten oder die Gabe von Kindersirup genauso wirksam, sicher und verträglich wie herkömmliche Tabletten zur Malariatherapie? Dieser Frage ging die Abteilung Klinische Forschung am Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) in einer aufwendigen, systematischen Analyse verfügbarer Studiendaten nach, die in diesem Monat in der Cochrane-Datenbank erschienen ist.

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News

| 24.11.2020

Neue ANTICOV-Studienplattform für afrikanische Ärztinnen und Ärzte

Start für größte Studie zur Behandlung von COVID-19-Fällen in Afrika

Hamburg / Kumasi. Dreizehn afrikanische Länder und ein internationales Netzwerk von Forschungsinstitutionen haben gemeinsam eine Studienplattform aufgebaut, um in Afrika klinische Studien zur frühzeitigen Behandlung von COVID-19-Erkrankten durchführen zu können. Auch beteiligt ist das Kumasi Centre for Collaborative Research (KCCR) in Ghana in Kooperation mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM).

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News

| 10.11.2020

Patient:innen mit Infektionserkrankungen transportieren – aber sicher!

E-learning-Plattform TROPICSAFE gestartet

Wie kann medizinisches Fachpersonal Menschen mit Infektionskrankheiten wie COVID-19 oder hochpathogenen Erregern wie Ebola sicher transportieren? Was muss man beim Umgang mit Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) beachten? Das lässt sich ab sofort auf der frei verfügbaren elektronischen Schulungsplattform TROPICSAFE erlernen.

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Pressemitteilung

| 02.11.2020

Doppelte BMBF-Förderung für virologische Infektionsforschung in Hamburg

Vier Millionen Euro für neue Nachwuchsgruppen am BNITM

Hamburg. Zwei Forschende des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM), die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Maria Rosenthal und der Nachwuchswissenschaftler Dr. Renke Lühken, haben jeweils rund zwei Millionen Euro für ihre innovativen Forschungsansätze im Bereich der Prävention und Therapie neu auftretender Infektionskrankheiten eingeworben. Rosenthal aus der Abteilung Virologie sowie Lühken aus der Abteilung Arbovirologie werden ab sofort ihre eigenen Arbeitsgruppen aufbauen, um in den nächsten fünf Jahren die bewilligten Projekte zu realisieren. Gefördert werden beide durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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Research Highlight

| 23.10.2020

Schlüssel-Protein des Malariaerregers identifiziert und Krankheitslast bei Loiasis ermittelt: Paul-Christian Burda und Luzia Veletzky veröffentlichen wichtige Forschungsergebnisse des BNITM

Ein Forschungsteam des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) hat ein Protein des Malaria-Parasiten Plasmodium falciparum identifiziert, das eine wichtige Rolle spielt für das Wachstum des Erregers in den roten Blutkörperchen. Ein weiteres Team des BNITM hat bewiesen, dass Infektionen mit dem Afrikanischen Augenwurm Loa loa erheblich mehr Beeinträchtigungen verursachen als bisher angenommen. Die Ergebnisse erschienen in den Fachzeitschriften Cell Reports und The Lancet Infectious Diseases.

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Pressemitteilung

| 20.10.2020

Mobiles Labor erweitert Testkapazität und Behandlungsmöglichkeiten auf Lesbos

Kopenhagen / Hamburg / Kara Tepe – Das mobile Labor des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) steht seit heute für seinen Einsatz im neu errichteten Flüchtlingslager in Kara Tepe auf der Insel Lesbos, Griechenland, bereit. Das mobile Labor wurde auf Ersuchen der griechischen Behörden entsandt im Rahmen des „Global Outbreak Alert and Response Network“ (GOARN) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit finanzieller Unterstützung des WHO Regionalbüros für Europa.

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