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News

| 15.09.2021

Lehren aus erneutem Ebola-Ausbruch in Guinea

Ebola kann offenbar noch Jahre später wieder auftreten

Conakry/ Hamburg, 15. September 2021 – Ebolavirus-Epidemien gehen anders als bisher angenommen nicht unbedingt auf Übertragungen aus dem Tierreich zurück. Der jüngste Ausbruch in Guinea lässt sich auf die Epidemie von 2014 bis 2016 in Westafrika zurückführen. Das hat ein internationales Team unter Beteiligung von Forschenden aus Guinea, Frankreich, Senegal, Großbritannien, der Schweiz, Belgien, den USA und Deutschland herausgefunden. Eine entsprechende Publikation ist im renommierten Wissenschaftsjournal Nature erschienen. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) ist mit prominenter Autorenschaft beteiligt.

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Pressemitteilung

| 20.08.2021

Welt-Moskito-Tag 2021: Klimaerwärmung fördert die Ausbreitung von durch Stechmücken übertragenen Viren

BNITM: Überwachung von Stechmückenpopulationen wichtiger Teil der Epidemie-Frühwarnsysteme

Durch weltweit steigende Temperaturen können wärmeliebende Stechmückenarten wie die Asiatische Tigermücke neue Lebensräume besiedeln. Gleichzeitig finden sich Infektionen mit tropischen Viren, die durch Stechmücken übertragen werden, zunehmend auch in Europa und Deutschland. So gab es in den letzten Jahren in Südeuropa mehrere Ausbrüche von Chikungunya- und Dengue-Fieber und in Deutschland wiederholt Infektionen mit Usutu- und West-Nil-Viren.

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Pressemitteilung

| 27.07.2021

Bekenntnis zu Diversity

BNITM hisst Regenbogenflaggen und unterzeichnet Charta der Vielfalt

Auch am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) wehen seit heute Regenbogenflaggen als Zeichen von Respekt und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Außerdem hat der Vorstand die Charta der Vielfalt unterzeichnet, einer Initiative zur Förderung von Diversity in Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Verwaltungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen.

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News

| 18.06.2021

Behandlung der akuten unkomplizierten Malaria

Große klinische Studie in fünf afrikanischen Ländern erbringt wichtige Sicherheitsdaten für Pyronaridin-Artesunat

Weltweit sucht die Wissenschaft nach Medikamenten, um Malaria-Erkrankte besser zu behandeln. Große Hoffnungen ruhen auf dem Kombinationspräparat Pyramax. In klinischen Studien erwies es sich als hochwirksam und sicher. Allerdings gab es in der klinischen Entwicklung bei einigen Patient:innen vorübergehend erhöhte Leberwerte. Eine internationale institutionenübergreifende Gruppe von Forschenden hat daher in Afrika eine groß angelegte Studie zur Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit von Pyronaridin-Artesunat zur Therapie der unkomplizierten Malaria unter realen Bedingungen unternommen. Die Ergebnisse sind vielversprechend und gerade in der Fachzeitschrift PLOS Medicine erschienen.

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News

| 17.06.2021

Dr. Benno Kreuels bekommt Preis für Tropenmedizin 2021 der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. (DTG)

Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. (DTG) verleiht alle zwei Jahre den “Preis für Tropenmedizin“. Der Preis dient der Förderung jüngerer Wissenschaftler:innen und wird für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Tropenmedizin oder der internationalen Gesundheitswissenschaften verliehen. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und wird derzeit von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung finanziert.

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News

| 07.06.2021

Erste digitale LCI Summer School zum Thema „Molecular biology of pathogen"

Bei der ersten digitalen Summer School des Leibniz Center Infection zum Thema „Molecular biology of pathogens“  kamen die Promovierenden vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), dem Forschungszentrum Borstel – Leibniz Lungenzentrum (FZB) und dem Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) für ein zweitägiges digitales Meeting zusammen, um sich über die aktuellen Themen der Infektionsbiologie auszutauschen.

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News

| 26.05.2021

Schwere Malaria bei Erwachsenen

Institutionenübergreifende Forschungsgruppe fügt der Erklärung wichtiges molekularbiologisches Puzzleteil hinzu

Malaria ist bekannt dafür, dass in Afrika schwere und tödliche Verläufe vor allem bei Kindern unter fünf Jahren auftreten. Aufgrund der wesentlich geringeren Zahl an Fällen sind die Ursachen für schwere Verläufe bei Erwachsenen bisher nur unzureichend erforscht. Eine institutionenübergreifende Forschungsgruppe um Dr. Anna Bachmann in der Abteilung Zelluläre Parasitologie vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) konnte nun die Malaria-Fälle von 32 Erwachsenen analysieren, die unterschiedlich schwer an Malaria erkrankt waren. Dabei fand sie u.a. wichtige Unterschiede, die insbesondere die Bindung Malaria-infizierter roter Blutkörperchen an die Blutgefäßwände betreffen. Die Ergebnisse sind kürzlich in dem Wissenschaftsjournal eLife erschienen.

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News

| 21.05.2021

Wissenschaftspreis der GSK-Stiftung für Sophie Duraffour

Dr. Sophie Duraffour aus der Abteilung Virologie des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin erhält den Preis für "Klinische Forschung" der GlaxoSmithKline-Stiftung. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wird als Anerkennung für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten vergeben.

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Research Highlight

| 10.05.2021

Eine Frage der Kommunikation: Forschungsgruppe Breloer erhellt Immunreaktion auf Wurmparasiten

Wurminfektionen gehören weltweit zu den häufigsten Tropenkrankheiten. Parasitäre Würmer sind unter anderem deshalb so erfolgreiche Infektionserreger, weil sie in der Lage sind, die Immunreaktion ihres Wirtes abzuschwächen. Aber auch der Wirt weiß sich zu helfen: Er reagiert mit einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Botenstoffe des Immunsystems.

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Pressemitteilung

| 22.04.2021

Europäischer Forschungsrat fördert Spitzenforschung zur Antibiotikaresistenz von Malariaparasiten

BNITM-Arbeitsgruppenleiter Tobias Spielmann erhält ERC Advanced Grant

Hamburg. Dr. Tobias Spielmann, Leiter der Arbeitsgruppe „Malaria“ in der Sektion Molekularbiologie und Immunologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), erhält vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) einen ERC Advanced Grant in Höhe von knapp 2,4 Millionen Euro. Mit dieser hochdotierten Förderung soll die Forschungsgruppe in den kommenden fünf Jahren bestimmte Formen der Antibiotikaresistenz bei Malariaparasiten untersuchen.

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