Mitteilungen

Allgemeine Information

| 22.11.2018

Leishmaniose-Epidemie in Nordsyrien mit effektivem Kontrollprogramm eingedämmt

Hilfe zur Selbsthilfe im Bürgerkrieg

Die Leishmaniose ist eine Infektionskrankheit, die durch einzellige Parasiten hervorgerufen und von Sandmücken übertragen wird. Neben unterschiedlichen klinischen Symptomen, verursachen die Erreger vor allem langwierige Hautgeschwüre. Die Erkrankung, die schon seit dem Altertum als „Aleppo Beule“ bekannt ist, findet sich vermehrt im Nahen Osten und insbesondere in Syrien (Aleppo ist die zweitgrößte Stadt in Syrien). Bedingt durch unzureichende medizinische Versorgung haben die Hautleishmaniosefälle während des Bürgerkriegs in Syrien stark zugenommen. Mehrere zehntausend Menschen leiden unter der Infektion.

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Allgemeine Information

| 05.11.2018

BNITM bildet zwölf ostafrikanische Laborexperten aus

Damit sich Epidemien nicht ungehindert ausbreiten, fördert die Bundesregierung über das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit September 2017 ein Projekt zum Aufbau mobiler Laboratorien in der Ostafrikanischen Union, um Infektionen auch an entlegenen Orten schnell zu diagnostizieren.

Dr. Sonoiya, Leiter der Gesundheitsreferats im Headquarter der Ostafrikanischen Union, berichtet, die Ostafrikanische Union sei durch die Ebola-Ausbrüche in der DRC höchst alarmiert. Das Projekt bereitet die Union aktiv darauf vor, epidemische Krankheitsausbrüche besser zu kontrollieren und zu bekämpfen.

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Research Highlight

| 17.10.2018

Ein kleiner Stich in den Finger genügt – Verwendung von Kapillarblut steigert die Sensitivität der Malariadiagnostik

Eine Malaria wird in der Regel durch Blutuntersuchungen diagnostiziert, da die entsprechenden Parasiten rote Blutzellen infizieren. Bisher war jedoch nicht klar, ob Kapillarblut oder venöses Blut bessere diagnostische Eigenschaften besitzt. Ersteres, kann durch einen kleinen Stich in die Haut, ähnlich wie bei einem Blutzuckertest gewonnen werden, letzteres durch die Punktion eines größeren Blutgefäßes, zum Beispiel in der Armbeuge. In einer aktuellen Studie, mit Patienten aus Gabun in Zentralafrika konnte jetzt gezeigt werden, dass Kapillarblut höhere Parasitendichten besitzt und dadurch die Diagnostik der Malaria auch bei geringer Parasitendichte deutlich verbessert wird.

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Pressemitteilung

| 24.08.2018

Amselsterben durch Usutu-Virus erstmals in Hamburg

Gemeinsame Pressemitteilung NABU-Hamburg und BNITM

Das Vogelsterben durch das exotische Usutu-Virus setzt sich in diesem Jahr fort und betrifft nun auch erstmals Hamburg. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst auch einzusenden.

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Allgemeine Information

| 20.08.2018

Welt-Moskito-Tag 2018

Stechmücken spielen eine wichtige Rolle als Überträger (Vektoren) von Krankheitserregern. Weltweit gibt es über 3.500 Mückenarten, 50 davon kommen auch in Deutschland vor. Am weitesten verbreitet ist die Gemeine Stechmücke Culex pipiens mit den Biotypen Culex pipiens pipiens und Culex pipiens molestus. Neben den heimischen Arten werden seit einigen Jahren jedoch vermehrt auch eingewanderte, exotische Arten in Deutschland nachgewiesen.

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Allgemeine Information

| 13.08.2018

BNITM Alumni Week 2018

On 25-29 June, BNITM Alumni from across the world came together to debate and discuss BIG QUESTIONS at the first Alumni Symposium at the BNITM in Hamburg.

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Pressemitteilung

| 19.07.2018

Erwiesen: Mücken können tropisches Chikungunya-Virus auch bei niedrigen Temperaturen verbreiten

Frühwarnsystem Stechmücken-Monitoring

Neue im Hochsicherheits-Insektarium des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) durchgeführte Experimente zeigen, dass sich in der Asiatischen Tigermücke auch bei relativ milden Temperaturen von 18 Grad Celsius Chikungunya-Viren vermehren können. Somit ist eine Ausbreitung des Chikungunya-Virus auch in nicht-tropischen Regionen wie Deutschland denkbar, sollte die Tigermücke flächendeckend heimisch werden. Die Fachzeitschrift Eurosurveillance hat die Arbeiten heute veröffentlicht.

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Pressemitteilung

| 04.07.2018

Forschungsförderung für Projekt zur genetischen Anpassung von Salmonellen in Afrika

DFG fördert epidemiologische Studie des BNITM in Sub-Sahara-Afrika

Hamburg, 04. Juli 2018. Es sind nicht immer die tropischen Erreger, die auf dem afrikanischen Kontinent für hohe Todesfallzahlen sorgen. Salmonellen führen in Industrieländen meist zu harmlosen Magen-Darm-Infektionen. In vielen Entwicklungsländern hingegen sind diese Erreger die Hauptursache für Blutbahninfektionen (Sepsis) und sind weltweit jedes Jahr für über eine Million Todesfälle verantwortlich. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert nun ein Kooperationsprojekt des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, zusammen mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und Forschungsinstituten in Ghana und Tansania, um die Rolle von Salmonelleninfektionen in Afrika genauer zu untersuchen.

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Allgemeine Information

| 03.07.2018

Neuer Parlamentarischer Beirat stärkt Gesundheitsforschung gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten

Neglected Diseases im Fokus der Politik

Am 14. Juni ist ein Parlamentarischer Beirat gegründet worden, um die politische Diskussion zu vernachlässigten Tropenkrankheiten (engl. Neglected Tropical Diseases / NTD) und ihre Bedeutung für Gesundheitssysteme in einkommensschwachen Ländern zu verstärken. Der Beirat unterstützt auch die Arbeit der NTD-Forscher, die sich, initiiert durch das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg (BNITM) zusammen mit dem Deutschen Netzwerk gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs), der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie (DTP), zusammengeschlossen hatten.

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Allgemeine Information

| 21.06.2018

Ausbruch des Ebola-Fiebers in der Demokratischen Republik Kongo

Am 8. Mai rief das Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo (DRK) einen Ausbruch des Ebola-Virus in der Provinz Equateur an der Grenze zum Kongo aus. Dies ist der neunte Ausbruch dieses hämorrhagischen Fiebers in diesem Land, das erstmals vor 40 Jahren in Yambuku (DRK - damals Zaire) nahe des Ebola-Flusses und unweit des aktuellen Ausbruchsgeschehens nachgewiesen wurde. Bislang war das Virus aber noch nie in eine größere Stadt vorgedrungen, ein Umstand, der die Gefahr einer Übertragung und Ausbreitung deutlich erhöht. Zum jetzigen Zeitpunkt (Stand 17. Juni 2018) meldet die WHO 38 bestätigte Fälle, 14 wahrscheinliche Fälle, 10 Verdachtsfälle und bereits 28 Todesfälle.

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