Mitteilungen

News

| 31.08.2020

Antikörper sind nicht gleich Antikörper

Ebola-Impfung schützt nicht so gut wie eine durchgemachte Ebola-Erkrankung

Die Menge an Ebola-spezifischen Antikörpern im Blut ist nach einer Ebola-Impfung genauso hoch wie nach einer natürlichen Infektion. Allerdings schützen diese Antikörper schlechter vor einer erneuten Infektion als die Antikörper von Ebola-Überlebenden. Diese neuen Forschungsergebnisse hat die Arbeitsgruppe von Prof. César Muñoz-Fontela vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) jüngst im Fachjournal Viruses veröffentlicht.

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News

| 25.08.2020

Stellungnahme zu Äußerungen von PD Dr. med. Norbert Schwarz

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) widmet sich intensiv der Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Den Herausforderungen der momentanen Situation begegnet das BNITM auf Grundlage von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen. In der folgenden Stellungnahme distanziert sich der Vorstand des BNITM ausdrücklich von den Aussagen des Mitarbeiters PD Dr. med. Norbert Schwarz, die er in einem Interview getätigt hat.

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News

| 20.08.2020

Welt-Moskito-Tag 2020

Heute ist Welt-Moskito-Tag. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) widmet einen Großteil seiner Forschung den Stechmücken und den von ihnen übertragenen Krankheitserregern. Denn Stechmücken sind entscheidend für die Verbreitung bedeutender Infektionskrankheiten wie Malaria, Gelbfieber oder Dengue-Fieber. Die Insekten sind daher nicht nur lästige Plagegeister, sondern auch eine große Gefahr für die Weltgesundheit. Das BNITM unterstützt den Kampf gegen tropische Infektionskrankheiten. Zudem überwachen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seit vielen Jahren die Mückenpopulationen in Deutschland. Die neuesten Ergebnisse geben Antwort auf wichtige Fragen: Können einheimische Stechmücken tropische Viren übertragen? Hat das Immunsystem der Stechmücke Einfluss, auf ihre Fähigkeit Krankheitserreger zu übertragen? Welchen Einfluss haben Umweltveränderungen?

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| 06.08.2020

Überschießende Immunreaktion bei COVID-19 und Malaria

Institutionenübergreifendes Hamburger Forschungsteam findet Gründe für Parallelen

Veränderte Abwehrzellen sind offenbar mitverantwortlich für die starke Immunreaktion bei schweren Verläufen von COVID-19 und Malaria. Das haben Forschende des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf herausgefunden. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden in Frontiers in Immunology vorveröffentlicht

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Research Highlight

| 17.07.2020

Gefährliche Durchfallerkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern in Subsahara-Afrika: Neue Erkenntnisse zu Übertragungswegen von Kryptosporidien

Kryptosporidien werden hauptsächlich von Kind zu Kind übertragen. Das enge Zusammenleben mit Nutztieren hat anders als bisher angenommen keine große Bedeutung. Zu diesem Schluss kommt eine Forschungsgruppe des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin. Die Arbeitsgruppe Infektionsepidemiologie hat unter Leitung von Daniel Eibach und Ralf Krumkamp die bisher größte Studie zu Kryptosporidien durchgeführt und kürzlich ihre Arbeit in der Fachzeitschrift Clinical Infectious Deseases veröffentlicht.

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| 15.07.2020

Männliche Hormone fördern überschießende Immunreaktion

Testosteron überaktiviert das angeborene Immunsystem

Hamburg, 15. Juli 2020 – Sexualhormone beeinflussen eine bestimmte Gruppe von Immunzellen in unterschiedlichem Ausmaß. Das hat ein Forschungsteam des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin herausgefunden. Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Hanna Lotter und Julie Sellau zeigte erstmals, dass Monozyten, die wichtig sind für die Immunreaktion gegen eindringende Parasiten, direkt durch männliche Geschlechtshormone beeinflusst werden. Ihre Publikation wurde kürzlich in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. Die Arbeit entstand u.a. in Kooperation mit der Gruppe von Prof. Dr. Marcus Altfeld vom Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) mit Unterstützung der Landesforschungsförderung Hamburg.

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| 30.06.2020

Den Geheimnissen des Malariaparasiten auf der Spur

BNITM-Gruppe identifiziert ein neues Protein am DESY

Das Forschungsteam um Prof. Tim Gilberger hat erstmals ein Protein aus einer bestimmten Gruppe von Eiweißmolekülen, den Lipocalinen, im Malariaparasiten Plasmodium falciparum identifiziert. Die Entdeckung hilft, den Lebenszyklus des Parasiten besser zu verstehen, der in weiten Teilen der Erde zu den größten Gesundheitsbedrohungen gehört. Ermöglicht wurde die Neuentdeckung am Zentrum für Systembiologie (CSSB) und in Zusammenarbeit mit den Deutschen Elektronen-Synchroton (DESY). Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Cell Reports“.

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| 24.06.2020

Afrikanischer Augenwurm verursacht erhebliche Beeinträchtigungen

Symptome der Loiasis nicht zu verharmlosen

Anders als bisher angenommen, ist die Loiasis keine harmlose tropische Erkrankung. Die Wurminfektion beeinträchtigt die Betroffenen stärker in ihrer Lebensqualität und Leistungsfähigkeit als bislang angenommen. Das hat ein Team am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in Zusammenarbeit mit dem Centre de Recherches Médicales de Lambaréné (CERMEL) untersucht und die Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift The Lancet Infectious Diseases veröffentlicht.

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| 05.06.2020

Neuer Therapieansatz gegen häufige Reise-Hautkrankheit Leishmaniose

Moleküle aus dem Labor

Eine Forschungsgruppe am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) hat neue Moleküle identifiziert, um die Behandlung der kutanen Leishmaniose, einer der häufigsten Reise-Dermatosen, zu verbessern. Die Gruppe um Prof. Hannelore Lotter stellt in der Fachzeitschrift Antimicrobial Agents and Chemotherapy eine Gruppe von Wirkstoffen vor, die das Immunsystem aktiv gegen die entsprechenden Erreger stimuliert (Fehling et al., 2020).

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Research Highlight

| 20.05.2020

Bindung von Malariaparasiten an Blutgefäße lebenswichtiger Organe weiter entschlüsselt

Plasmodium falciparum ist der gefährlichste unter den verschiedenen Malariaerregern und führt unbehandelt zu schweren, lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen. Der Malariaerreger ist ein Parasit und infiziert rote Blutkörperchen (Erythrozyten). Diese binden an die Wände kleiner Blutgefäße und können durch Sauerstoffmangel und Überaktivierung des Immunsystems wichtige Organe schädigen, wie Niere, Lunge oder Gehirn. Die Arbeitsgruppe um Prof. Iris Bruchhaus am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) hat die komplexen Vorgänge entschlüsselt, die während der Interaktion infizierter Erythrozyten mit verschiedenen Rezeptoren der Blutgefäßwände auftreten. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

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