Mitteilungen

Allgemeine Information

| 05.06.2020

Moleküle aus dem Labor: Neuer Therapieansatz gegen häufige Reise-Hautkrankheit Leishmaniose

Hamburg. Eine Forschungsgruppe am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) hat neue Moleküle identifiziert, um die Behandlung der kutanen Leishmaniose, einer der häufigsten Reise-Dermatosen, zu verbessern. Die Gruppe um Prof. Hannelore Lotter stellt in der Fachzeitschrift Antimicrobial Agents and Chemotherapy eine Gruppe von Wirkstoffen vor, die das Immunsystem aktiv gegen die entsprechenden Erreger stimuliert (Fehling et al., 2020).

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Research Highlight

| 20.05.2020

Bindung von Malariaparasiten an Blutgefäße lebenswichtiger Organe weiter entschlüsselt

Plasmodium falciparum ist der gefährlichste unter den verschiedenen Malariaerregern und führt unbehandelt zu schweren, lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen. Der Malariaerreger ist ein Parasit und infiziert rote Blutkörperchen (Erythrozyten). Diese binden an die Wände kleiner Blutgefäße und können durch Sauerstoffmangel und Überaktivierung des Immunsystems wichtige Organe schädigen, wie Niere, Lunge oder Gehirn. Die Arbeitsgruppe um Prof. Iris Bruchhaus am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) hat die komplexen Vorgänge entschlüsselt, die während der Interaktion infizierter Erythrozyten mit verschiedenen Rezeptoren der Blutgefäßwände auftreten. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

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Pressemitteilung

| 14.05.2020

Wie kommunizieren Erreger mit ihren Wirten?

Neue Graduiertenschule startet am Bernhard-Nocht-Institut

Hamburg. Wie können Krankheitserreger, wie die Erreger der Malaria im Menschen überleben und Schaden anrichten? Und warum löst der Erreger der Chagas-Krankheit erst nach vielen Jahren ein Herzversagen aus? Diesen und vielen weiteren Fragen der tropischen Infektionsbiologie widmen sich ab Frühjahr 2020 sieben neue Promotionsprojekte am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM). Gefördert werden die Projekte mit rund 1,3 Millionen Euro durch die Joachim Herz Stiftung, die einem Antrag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des BNITM auf eine neue Graduiertenschule bewilligte. Der Fokus der Forschung liegt dabei auf der Interaktion tropischer Krankheitserreger mit ihren Wirten.

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Allgemeine Information

| 23.04.2020

Mobiles Labor unterstützt Coronavirus-Diagnostik in Weiden i.d. Oberpfalz

Hamburg / Weiden i.d. Oberpfalz. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg koordiniert die Europäischen Mobilen Labore (EMLab), die jetzt in der aktuellen Coronavirus-Pandemie die Sars-CoV-2-Diagnostik vor Ort unterstützen: Es werden täglich zahlreiche Patientenproben getestet und das Klinikpersonal geschult. Bewährt haben sich die EMLabs bereits bei anderen Ausbrüchen von Infektionskrankheiten, wie der Ebola-Epidemie in Westafrika. Die Mitarbeiter*innen der mobilen Labore sind als Partner der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und im EU-Katastrophenhilfemechanismus registriert.

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Allgemeine Information

| 23.04.2020

Informationen und Expertendienst zum Weltmalariatag 2020

Im Jahr 2000 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Weltmalariatag als jährlichen internationalen Aktionstag ins Leben gerufen. Er soll daran erinnern, dass mehr als drei Milliarden Menschen auf der Welt durch die Malaria bedroht sind. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg widmet einen erheblichen Teil seiner Arbeit der Malariaforschung. Das Spektrum reicht von molekularen Untersuchungen des Malariaparasiten über die Erforschung der Verbreitung und des klinischen Verlaufs bis hin zu Impf- und Medikamentenstudien in Afrika. Auf der BNITM-Seite zum Weltmalariatag am 25. April 2020 sind weitere Informationen sowie einen Expertendienst für Journalist*innen aufgeführt.

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Pressemitteilung

| 21.04.2020

Gebündelte Kompetenz bei der Erforschung von COVID-19: Bundesministerium für Gesundheit fördert das Leibniz Center Infection

Das Leibniz Center Infection (LCI) leistet einen Beitrag zur Eindämmung des aktuellen pandemischen Ausbreitung des neuen Corona-Virus SARS-CoV-2 und der Kontrolle der damit verbundenen ernst zu nehmenden Lungenerkrankung COVID-19. Dafür wird das LCI vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert.

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Research Highlight, Allgemeine Information

| 20.02.2020

Wurminfektion schwächt Grippeschutzimpfung

Die Arbeitsgruppe Helminthen-Immunologie zeigt, dass Wurminfektionen den Erfolg von Schutzimpfungen gegen andere Krankheitserreger stören können. Die aktuell in der Fachzeitschrift Cell Reports erschienene Arbeit belegt, dass eine Wurminfektion die Antikörperbildung und damit die Wirksamkeit von Grippeschutzimpfungen beeinträchtigen kann, auch dann, wenn die Wurminfektion bereits ausgeheilt ist.

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Pressemitteilung

| 16.01.2020

Blick in die Zukunft: Neue Strategien in der Infektionsforschung

In dem diesjährigen, vom Leibniz Center Infection (LCI) organisierten Symposium „Future strategies to overcome antimicrobial resistance“ werden aktuelle Entwicklungen neuer Therapieansätze beleuchtet und Gefahren diskutiert, die von Medikamentenresistenzen ausgehen...

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Allgemeine Information

| 15.01.2020

Auszug Pressebeiträge zum neuen Forschungszweig am BNITM

Medienresonanz zur Auftaktveranstaltung „Krankheiten verhindern – Implementationsforschung für bessere Gesundheit weltweit“. Was ist eigentlich Implementationsforschung und warum widmet sich das BNITM diesem Thema? Allgemein verständlich erklärt...

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Pressemitteilung

| 13.01.2020

Krankheiten verhindern: Implementationsforschung für bessere Gesundheit weltweit

Ab Januar 2020 baut das BNITM einen neuen Forschungsbereich auf. Bund, Länder und Hamburg unterstützen das Vorhaben zunächst mit insgesamt 8 Millionen Euro bis 2022.

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