Mitteilungen

Pressemitteilung, Von Mücken und Malaria

| 12.03.2019

Einen Schritt voraus sein: Mit neuer Kombinations-Therapie gegen resistente Malariaerreger

Um eine Malariatherapie mit einer Dreifach-Kombination der nächsten Generation testen zu können, führt das Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) zusammen mit dem Kumasi Centre for Collaborative Research (KCCR) eine große Behandlungsstudie in Ghana durch. Das Projekt wird mit 7,6 Millionen Euro durch die European and Developing Countries Clinical Trials Partnership (EDCTP) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Im Fokus stehen Wirksamkeit und Sicherheit einer Malariabehandlung, die vor allem für Kinder in Subsahara-Afrika lebensnotwendig ist. Eine Weiterentwicklung bisheriger Medikamentenkombinationen ist erforderlich, bevor immer mehr Malariaerreger Resistenzen entwickeln.

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Pressemitteilung

| 20.02.2019

Auszeichnung für die Erforschung der Ursachen schwerer Infektionskrankheiten bei afrikanischen Kindern

Hamburg / Berlin, 20. Februar 2019 – Prof. Dr. Jürgen May vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) erhält den „Memento Preis für vernachlässigte Krankheiten“. Die Jury würdigt durch den mit 5.000 EUR dotierten Preis sein langjähriges Engagement in der Forschung zu schwer verlaufenden Infektionserkrankungen bei Kindern in Subsahara-Afrika. Die Preisverleihung fand in der Hörsaalruine der Charité in Berlin statt.

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Allgemeine Information, Von Mücken und Malaria

| 13.02.2019

Dr. Johannes Mischlinger vom BNITM erhält Deutschlands ältesten Medizinpreis für seine Forschung an Malaria und Loiasis

Dr. Johannes Mischlinger vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) wird für seine Optimierung der mikroskopischen Diagnostik von Malaria und Loiasis in den Tropen von der Dr.-Martini-Stiftung ausgezeichnet. Die dem Preis zugrunde liegenden Studien führte Mischlinger am Albert- Schweitzer-Urwaldkrankenhauses in Lambaréné (Gabun) durch, einer Region in der Malaria und Loiasis verstärkt vorkommen.

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Allgemeine Information

| 12.02.2019

Ein Zeichen der Anerkennung: Ruandas Staatspräsident lobt den Aufbau von mobilen Laboren in Ostafrika

Die Staatspräsidenten der Ostafrikanischen Gemeinschaft (East African Community, EAC) würdigen den Aufbau von mobilen Laboren zur Abwehr von Ebola und anderen Epidemie-gefährdenden Infektionskrankheiten auf dem EAC-Gipfeltreffen am 1. Februar in Arusha, Tansania. Seit 2018 unterstützt das BNITM die EAC beim Aufbau dieser mobilen Labore und entwickelt verbesserte Diagnostika.

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Allgemeine Information, Von Mücken und Malaria

| 16.01.2019

Wie Malariaparasiten fressen – erster bedeutender Baustein entdeckt

Die Gruppe um Dr. Tobias Spielmann vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) hat die Nahrungsaufnahme von Malariaparasiten untersucht und dabei ein wichtiges Schlüsselmolekül identifiziert, das Angriffspunkt für die Entwicklung neuer Malariamedikamente sein könnte.

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Pressemitteilung

| 03.01.2019

Innovative Sequenziertechnologie trägt zur Eindämmung des Lassa-Fieber Ausbruchs 2018 in Nigeria bei

  • Wissenschaftler benutzen ein mobiles Sequenziergerät in der Größe eines Smartphones, um Virusstämme im Epizentrum des Lassa-Fieber-Ausbruchs zu sequenzieren. 
  • Die Echtzeitanalyse der zirkulierenden Virusstämme informiert die lokalen Behörden über die optimale Strategie zur Eindämmung des Ausbruchs. 
  • Die neue Methode ermöglicht auch unbekannte Erreger, die zukünftige Epidemien auslösen könnten, vor Ort zu identifizieren und zu charakterisieren.

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Allgemeine Information

| 22.11.2018

Leishmaniose-Epidemie in Nordsyrien mit effektivem Kontrollprogramm eingedämmt

Hilfe zur Selbsthilfe im Bürgerkrieg

Die Leishmaniose ist eine Infektionskrankheit, die durch einzellige Parasiten hervorgerufen und von Sandmücken übertragen wird. Neben unterschiedlichen klinischen Symptomen, verursachen die Erreger vor allem langwierige Hautgeschwüre. Die Erkrankung, die schon seit dem Altertum als „Aleppo Beule“ bekannt ist, findet sich vermehrt im Nahen Osten und insbesondere in Syrien (Aleppo ist die zweitgrößte Stadt in Syrien). Bedingt durch unzureichende medizinische Versorgung haben die Hautleishmaniosefälle während des Bürgerkriegs in Syrien stark zugenommen. Mehrere zehntausend Menschen leiden unter der Infektion.

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Allgemeine Information

| 05.11.2018

BNITM bildet zwölf ostafrikanische Laborexperten aus

Damit sich Epidemien nicht ungehindert ausbreiten, fördert die Bundesregierung, finanziert über die KfW Entwicklungsbank, durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit September 2017 ein Projekt zum Aufbau mobiler Laboratorien in der Ostafrikanischen Union, um Infektionen auch an entlegenen Orten schnell zu diagnostizieren.

Dr. Sonoiya, Leiter der Gesundheitsreferats im Headquarter der Ostafrikanischen Union, berichtet, die Ostafrikanische Union sei durch die Ebola-Ausbrüche in der DRC höchst alarmiert. Das Projekt bereitet die Union aktiv darauf vor, epidemische Krankheitsausbrüche besser zu kontrollieren und zu bekämpfen.

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Research Highlight

| 17.10.2018

Ein kleiner Stich in den Finger genügt – Verwendung von Kapillarblut steigert die Sensitivität der Malariadiagnostik

Eine Malaria wird in der Regel durch Blutuntersuchungen diagnostiziert, da die entsprechenden Parasiten rote Blutzellen infizieren. Bisher war jedoch nicht klar, ob Kapillarblut oder venöses Blut bessere diagnostische Eigenschaften besitzt. Ersteres, kann durch einen kleinen Stich in die Haut, ähnlich wie bei einem Blutzuckertest gewonnen werden, letzteres durch die Punktion eines größeren Blutgefäßes, zum Beispiel in der Armbeuge. In einer aktuellen Studie, mit Patienten aus Gabun in Zentralafrika konnte jetzt gezeigt werden, dass Kapillarblut höhere Parasitendichten besitzt und dadurch die Diagnostik der Malaria auch bei geringer Parasitendichte deutlich verbessert wird.

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Pressemitteilung, Von Mücken und Malaria

| 24.08.2018

Amselsterben durch Usutu-Virus erstmals in Hamburg

Gemeinsame Pressemitteilung NABU-Hamburg und BNITM

Das Vogelsterben durch das exotische Usutu-Virus setzt sich in diesem Jahr fort und betrifft nun auch erstmals Hamburg. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst auch einzusenden.

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