Mitteilungen

Allgemeine Information

| 12.02.2019

Ein Zeichen der Anerkennung: Ruandas Staatspräsident lobt den Aufbau von mobilen Laboren in Ostafrika

Die Staatspräsidenten der Ostafrikanischen Gemeinschaft (East African Community, EAC) würdigen den Aufbau von mobilen Laboren zur Abwehr von Ebola und anderen Epidemie-gefährdenden Infektionskrankheiten auf dem EAC-Gipfeltreffen am 1. Februar in Arusha, Tansania. Seit 2018 unterstützt das BNITM die EAC beim Aufbau dieser mobilen Labore und entwickelt verbesserte Diagnostika.

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Allgemeine Information, Von Mücken und Malaria

| 16.01.2019

Wie Malariaparasiten fressen – erster bedeutender Baustein entdeckt

Die Gruppe um Dr. Tobias Spielmann vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) hat die Nahrungsaufnahme von Malariaparasiten untersucht und dabei ein wichtiges Schlüsselmolekül identifiziert, das Angriffspunkt für die Entwicklung neuer Malariamedikamente sein könnte.

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Pressemitteilung

| 03.01.2019

Innovative Sequenziertechnologie trägt zur Eindämmung des Lassa-Fieber Ausbruchs 2018 in Nigeria bei

  • Wissenschaftler benutzen ein mobiles Sequenziergerät in der Größe eines Smartphones, um Virusstämme im Epizentrum des Lassa-Fieber-Ausbruchs zu sequenzieren. 
  • Die Echtzeitanalyse der zirkulierenden Virusstämme informiert die lokalen Behörden über die optimale Strategie zur Eindämmung des Ausbruchs. 
  • Die neue Methode ermöglicht auch unbekannte Erreger, die zukünftige Epidemien auslösen könnten, vor Ort zu identifizieren und zu charakterisieren.

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Allgemeine Information

| 22.11.2018

Leishmaniose-Epidemie in Nordsyrien mit effektivem Kontrollprogramm eingedämmt

Hilfe zur Selbsthilfe im Bürgerkrieg

Die Leishmaniose ist eine Infektionskrankheit, die durch einzellige Parasiten hervorgerufen und von Sandmücken übertragen wird. Neben unterschiedlichen klinischen Symptomen, verursachen die Erreger vor allem langwierige Hautgeschwüre. Die Erkrankung, die schon seit dem Altertum als „Aleppo Beule“ bekannt ist, findet sich vermehrt im Nahen Osten und insbesondere in Syrien (Aleppo ist die zweitgrößte Stadt in Syrien). Bedingt durch unzureichende medizinische Versorgung haben die Hautleishmaniosefälle während des Bürgerkriegs in Syrien stark zugenommen. Mehrere zehntausend Menschen leiden unter der Infektion.

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Allgemeine Information

| 05.11.2018

BNITM bildet zwölf ostafrikanische Laborexperten aus

Damit sich Epidemien nicht ungehindert ausbreiten, fördert die Bundesregierung, finanziert über die KfW Entwicklungsbank, durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit September 2017 ein Projekt zum Aufbau mobiler Laboratorien in der Ostafrikanischen Union, um Infektionen auch an entlegenen Orten schnell zu diagnostizieren.

Dr. Sonoiya, Leiter der Gesundheitsreferats im Headquarter der Ostafrikanischen Union, berichtet, die Ostafrikanische Union sei durch die Ebola-Ausbrüche in der DRC höchst alarmiert. Das Projekt bereitet die Union aktiv darauf vor, epidemische Krankheitsausbrüche besser zu kontrollieren und zu bekämpfen.

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Research Highlight

| 17.10.2018

Ein kleiner Stich in den Finger genügt – Verwendung von Kapillarblut steigert die Sensitivität der Malariadiagnostik

Eine Malaria wird in der Regel durch Blutuntersuchungen diagnostiziert, da die entsprechenden Parasiten rote Blutzellen infizieren. Bisher war jedoch nicht klar, ob Kapillarblut oder venöses Blut bessere diagnostische Eigenschaften besitzt. Ersteres, kann durch einen kleinen Stich in die Haut, ähnlich wie bei einem Blutzuckertest gewonnen werden, letzteres durch die Punktion eines größeren Blutgefäßes, zum Beispiel in der Armbeuge. In einer aktuellen Studie, mit Patienten aus Gabun in Zentralafrika konnte jetzt gezeigt werden, dass Kapillarblut höhere Parasitendichten besitzt und dadurch die Diagnostik der Malaria auch bei geringer Parasitendichte deutlich verbessert wird.

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Pressemitteilung, Von Mücken und Malaria

| 24.08.2018

Amselsterben durch Usutu-Virus erstmals in Hamburg

Gemeinsame Pressemitteilung NABU-Hamburg und BNITM

Das Vogelsterben durch das exotische Usutu-Virus setzt sich in diesem Jahr fort und betrifft nun auch erstmals Hamburg. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst auch einzusenden.

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Allgemeine Information

| 20.08.2018

Welt-Moskito-Tag 2018

Stechmücken spielen eine wichtige Rolle als Überträger (Vektoren) von Krankheitserregern. Weltweit gibt es über 3.500 Mückenarten, 50 davon kommen auch in Deutschland vor. Am weitesten verbreitet ist die Gemeine Stechmücke Culex pipiens mit den Biotypen Culex pipiens pipiens und Culex pipiens molestus. Neben den heimischen Arten werden seit einigen Jahren jedoch vermehrt auch eingewanderte, exotische Arten in Deutschland nachgewiesen.

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Allgemeine Information

| 13.08.2018

BNITM Alumni Week 2018

On 25-29 June, BNITM Alumni from across the world came together to debate and discuss BIG QUESTIONS at the first Alumni Symposium at the BNITM in Hamburg.

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Pressemitteilung, Von Mücken und Malaria

| 19.07.2018

Erwiesen: Mücken können tropisches Chikungunya-Virus auch bei niedrigen Temperaturen verbreiten

Frühwarnsystem Stechmücken-Monitoring

Neue im Hochsicherheits-Insektarium des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) durchgeführte Experimente zeigen, dass sich in der Asiatischen Tigermücke auch bei relativ milden Temperaturen von 18 Grad Celsius Chikungunya-Viren vermehren können. Somit ist eine Ausbreitung des Chikungunya-Virus auch in nicht-tropischen Regionen wie Deutschland denkbar, sollte die Tigermücke flächendeckend heimisch werden. Die Fachzeitschrift Eurosurveillance hat die Arbeiten heute veröffentlicht.

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