Mitteilungen

Pressemitteilung

| 22.04.2021

Europäischer Forschungsrat fördert Spitzenforschung zur Antibiotikaresistenz von Malariaparasiten

BNITM-Arbeitsgruppenleiter Tobias Spielmann erhält ERC Advanced Grant

Hamburg. Dr. Tobias Spielmann, Leiter der Arbeitsgruppe „Malaria“ in der Sektion Molekularbiologie und Immunologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), erhält vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) einen ERC Advanced Grant in Höhe von knapp 2,4 Millionen Euro. Mit dieser hochdotierten Förderung soll die Forschungsgruppe in den kommenden fünf Jahren bestimmte Formen der Antibiotikaresistenz bei Malariaparasiten untersuchen.

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News

| 20.04.2021

Weltmalariatag am 25. April 2021

Hintergrund und Expertenservice

Im Jahr 2000 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Weltmalariatag als jährlichen internationalen Aktionstag ins Leben gerufen. Er soll daran erinnern, dass mehr als drei Milliarden Menschen auf der Welt durch die Malaria bedroht sind. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin widmet einen erheblichen Teil seiner Arbeit der Malariaforschung. Das Spektrum reicht von molekularen Untersuchungen des Malariaparasiten über die Erforschung der Verbreitung und des klinischen Verlaufs bis hin zu Impf- und Medikamentenstudien in Afrika. Pressevertretern bieten wir anlässlich des Welmalariatags einen Expertenservice zu einem großen Spektrum in der Malariaforschung an...

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News

| 02.04.2021

Röntgenlichtquelle PETRA III identifiziert vielversprechende Kandidaten für Coronamedikamente

Gemeinsames Großprojekt im Kampf gegen SARS-CoV-2

Hamburg. An der hochbrillanten Röntgenlichtquelle PETRA III des Deutschen Elektronen-Synchrotons (DESY) hat ein Forschungsteam, in dem auch das Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) aktiv ist, mehrere Kandidaten für Wirkstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 identifiziert. Die vielversprechenden Wirkstoffkandidaten binden an ein wichtiges Protein des Virus und könnten damit die Basis für ein Medikament gegen COVID-19 sein.

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News

| 01.04.2021

Mission made possible trotz COVID19: BNITM hilft bei Eindämmung des Ebola-Ausbruchs in Guinea

Teams des BNITM unterstützten beim Testen und Sequenzieren von Patientenproben

Dem Hilfeersuchen des Gesundheitsministeriums von Guinea folgend, hat das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) Teams entsandt, um Guinea beim Aufbau einer landesinternen Sequenzierung mit dem MinION von Oxford Nanopore zu unterstützen und den Bedarf an Diagnostikkapazität zu stärken. Die Mission fand im Rahmen des WHO-Netzwerks "Global outbreak alert and response network" (GOARN) und des "Global Health Protection Programme "(GHPP) des Bundesministeriums für Gesundheit statt.

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Research Highlight

| 17.02.2021

Warum erkranken manche Menschen schwer und andere nur leicht an Lassafieber? Die Forschungsgruppe um Prof. César Muñoz-Fontela findet unkontrollierte T-Zell-Aktivierung als eine mögliche Erklärung

Welche Faktoren entscheiden, ob eine Infektion einen schweren oder einen milden Verlauf nimmt? Diese Frage beschäftigt die Forschung nicht erst seit der Coronavirus-Pandemie. Auch beim Lassafieber sind der Krankheitsverlauf und die Heilungschancen höchst unterschiedlich. Eine Forschungsgruppe am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) fand einen Grund in fehlgeleiteten Immunreaktionen: und zwar sowohl in einem Mausmodell der Krankheit als auch bei nigerianischen Lassafieber-Patient:innen.

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Pressemitteilung

| 05.02.2021

Immununterschiede zwischen den Geschlechtern verstehen für eine bessere personalisierte Medizin

UKE und BNITM bekommen Forschungsförderung über 4,5 Millionen Euro

Hamburg – Dass Krankheiten bei Frauen und Männern unterschiedlich häufig auftreten und anders verlaufen, ist zunehmend belegt. Jetzt erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) immunologische Geschlechterunterschiede, damit diese künftig schon im Vorfeld der Behandlung von Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben der Forschungsgruppe „Geschlechtsspezifische Unterschiede in Immunantworten“ mit 4,5 Millionen Euro.

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Pressemitteilung

| 28.01.2021

BNITM: Tropenkrankheiten mehr denn je vernachlässigt

Moderator Yared Dibaba unterstützt “World Day of Neglected Tropical Deseases” am 30. Januar

Hamburg. Weltweit sind fast zwei Milliarden Menschen in Gefahr, durch vernachlässigte Tropenkrankheiten arbeitsunfähig, blind, entstellt oder behindert zu werden oder früher zu sterben. Die Coronavirus-Pandemie hat diese Gefahr noch einmal verschärft: Viele Programme zur Erforschung, Behandlung und Prävention mussten in Ländern des globalen Südens gestoppt werden. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin beteiligt sich daher an einer internationalen Kampagne mit dem Ziel, im Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten nicht nachzulassen – mit prominenter Unterstützung.

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News

| 12.01.2021

Neue Junior Research Group zu Lassafieber

Till Omansen erhält begehrte Leibniz-Förderung

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) bekommt die Möglichkeit, eine weitere Nachwuchsgruppe einzurichten. Dr. Till Omansen aus der Abteilung Klinische Forschung hat den Zuschlag für Mittel aus dem Leibniz-Förderungsprogramm zum Aufbau einer eigenständigen Junior Research Group erhalten. Ziel ist die Erforschung der Pathophysiologie des Lassafiebers. Die neue transnationale Gruppe wird sowohl in der Abteilung Klinische Forschung als auch in der Abteilung Virologie des BNITM angesiedelt sein.

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News

| 23.12.2020

Kindgerechte Malariamedikamente sind wirksam und besser verträglich

Artemisinin-basierte Kombinationstherapie

Sind kindgerechte, leicht-lösliche Tabletten oder die Gabe von Kindersirup genauso wirksam, sicher und verträglich wie herkömmliche Tabletten zur Malariatherapie? Dieser Frage ging die Abteilung Klinische Forschung am Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) in einer aufwendigen, systematischen Analyse verfügbarer Studiendaten nach, die in diesem Monat in der Cochrane-Datenbank erschienen ist.

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News

| 24.11.2020

Neue ANTICOV-Studienplattform für afrikanische Ärztinnen und Ärzte

Start für größte Studie zur Behandlung von COVID-19-Fällen in Afrika

Hamburg / Kumasi. Dreizehn afrikanische Länder und ein internationales Netzwerk von Forschungsinstitutionen haben gemeinsam eine Studienplattform aufgebaut, um in Afrika klinische Studien zur frühzeitigen Behandlung von COVID-19-Erkrankten durchführen zu können. Auch beteiligt ist das Kumasi Centre for Collaborative Research (KCCR) in Ghana in Kooperation mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM).

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