Mitteilungen

Allgemeine Information

| 01.02.2011

Mit 4D-Technik zu neuen Ansichten in der Malariaforschung

Wachstum von Malariaparasiten in Blutzellen erstmals beobachtet.

Forschern des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) ist es gelungen, zum ersten Mal die Vermehrung von Malariaparasiten in menschlichen Blutzellen mittels der 4D-Technologie sichtbar zu machen (Nature Communication 2011). Obwohl Malaria-Blutstadien schon vor über einem Jahrhundert beschrieben wurden, konnte das Wachstum des Malariaparasiten noch nie visualisiert werden.

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| 17.01.2011

Gefährliche Tandems - wenn Infektionserreger gemeinsam krank machen

Hamburg, 17. Januar 2011 - Jährlich sterben weltweit mehr als 9.5 Millionen Menschen an Infektionskrankheiten, so schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ca. 8 Millionen Todesfälle gehen allein auf das Konto von HIV/AIDS, Malaria, Tuberkulose (TB) und anderen Lungeninfektionen. Diese Infektionserkrankungen sind am 26. und 27. Januar Thema eines internationalen Symposiums in Hamburg.

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| 24.08.2010

Dr. Philipp Rösler besucht das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Berlin, 24. August 2010 - Der Bundesgesundheitsminister hat heute das Bernhard-Nocht-Institut (BNI) für Tropenmedizin in Hamburg besucht, um dessen exzellente Arbeit zu würdigen und neue Herausforderungen und Aufgabenstellungen für das Institut zu besprechen.

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| 15.08.2010

Erster Erfolg der Genomforschung bei Tuberkulose

Vom angeborenen Schutz vieler Menschen lernen

Hamburg, 15. August 2010 – Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben zusammen mit afrikanischen und britischen Kollegen erstmals durch systematische Suche einen kleinen Bereich im menschlichen Genom entdeckt, in dem sich Menschen mit Tuberkulose eindeutig von nicht Erkrankten unterscheiden.

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| 08.07.2010

Bestnoten für Hamburger Tropeninstitut

Offizielles Gutachten veröffentlicht

Hamburg, 8. Juli 2010 – Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat dem Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in einer gestern veröffentlichten Stellungnahme exzellente wissenschaftliche Leistungen und ein „überzeugendes Gesamtkonzept für die Entwicklung des Instituts“ bescheinigt. Bund und Ländern wird empfohlen, das BNI als „national und international weit sichtbares, anerkanntes Kompetenzzentrum für Tropenmedizin“ in vollem Umfang weiter zu fördern. Leibniz-Institute unterliegen einem siebenjährlichen Begutachtungsverfahren unter Aufsicht eines extern besetzten Senats.

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| 23.06.2010

Zweifel an mutmaßlicher Todesursache Tutanchamuns

Hamburger Tropenmediziner vermuten eine Sichelzellerkrankung

Hamburg, 23. Juni 2010 – Mediziner des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) stehen der kürzlich aufgestellten These der Gruppe um den Ägyptologen Dr. Zahi Hawass zur Todesursache des Pharaos Tutanchamun kritisch gegenüber. „Malaria in Kombination mit der Köhler-Krankheit als Grund für den frühen Tod Tutanchamuns erscheint uns eher unwahrscheinlich", sagen Dr. Christian Timmann und Prof. Christian Meyer vom BNI.

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| 15.06.2010

Signal zur Invasion roter Blutkörperchen

Kritischer Regulationsschritt bei Malariaerregern entschlüsselt

Hamburg, 15. Juni 2010 – Wissenschaftler des Bernhard-Nocht- Instituts für Tropenmedizin (BNI) und des Burnet Instituts in Melbourne, Australien, haben die biochemische Reaktion entschlüsselt, die ein Signal für das Eindringen von Malariaparasiten in rote Blutkörperchen des Menschen gibt.1 Die Ergebnisse eröffnen neue Ansätze zur Prävention und Behandlung der Malaria.

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| 19.05.2010

Hamburger Tropeninstitut besiegelt Zusammenarbeit mit Universität von Antananarivo, Madagaskar

Internationale Forschungsprojekte

Hamburg, 19. Mai 2010 – Im Beisein der Vizepräsidentin für internationale Beziehungen von der Universität Antananarivo, Prof. Dr. Monique Ramanamihantatsoarana, wurde am 10. Mai 2010 im Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) ein Vertrag über eine wissenschaftliche Zusammenarbeit unterzeichnet.

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| 03.05.2010

Sindbis-Viren erstmals in Deutschland

Rheumatische Beschwerden durch Virusinfektion

Hamburg, 3. Mai 2010 – Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben erstmals in Deutschland Sindbis-Viren entdeckt. In Baden-Württemberg wiesen sie den Erreger gleich in drei verschiedenen Mückenarten nach.1 „Wir wissen jetzt, dass diese Viren in Deutschland zirkulieren“, sagt Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe am BNI. Sie können fieberhafte Erkrankungen mit rheumatischen Beschwerden verursachen, die sogenannte Ockelbo oder Pogosta Krankheit.

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| 28.04.2010

Malariaparasiten verhindern Selbstmord von Leberzellen

Neuer Hemmstoff entdeckt

Hamburg, 28. April 2010 – Malariaparasiten überschwemmen befallene Leberzellen mit einem Hemmstoff, der den Selbstmord der Zellen verhindert. So sichern sie ihr eigenes Überleben. Entdeckt haben dies Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg. „Wenn wir den Hemmstoff blockieren könnten, würden unsere Leberzellen die Parasiten mit in den Tod reißen. Wir würden das gar nicht bemerken, denn nur wenige unserer zahlreichen Leberzellen sind betroffen“, erklärt Professor Dr. Volker Heussler, Leiter der Forschergruppe am BNI.

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