Presse

Mögliche Interessenkonflikte in der Corona-Pressearbeit finden Sie auf unserer SARS-CoV-2-Informationsseite.

Pressemitteilung

| 02.11.2020

Doppelte BMBF-Förderung für virologische Infektionsforschung in Hamburg

Vier Millionen Euro für neue Nachwuchsgruppen am BNITM

Hamburg. Zwei Forschende des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM), die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Maria Rosenthal und der Nachwuchswissenschaftler Dr. Renke Lühken, haben jeweils rund zwei Millionen Euro für ihre innovativen Forschungsansätze im Bereich der Prävention und Therapie neu auftretender Infektionskrankheiten eingeworben. Rosenthal aus der Abteilung Virologie sowie Lühken aus der Abteilung Arbovirologie werden ab sofort ihre eigenen Arbeitsgruppen aufbauen, um in den nächsten fünf Jahren die bewilligten Projekte zu realisieren. Gefördert werden beide durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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| 20.10.2020

Mobiles Labor erweitert Testkapazität und Behandlungsmöglichkeiten auf Lesbos

Kopenhagen / Hamburg / Kara Tepe – Das mobile Labor des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) steht seit heute für seinen Einsatz im neu errichteten Flüchtlingslager in Kara Tepe auf der Insel Lesbos, Griechenland, bereit. Das mobile Labor wurde auf Ersuchen der griechischen Behörden entsandt im Rahmen des „Global Outbreak Alert and Response Network“ (GOARN) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit finanzieller Unterstützung des WHO Regionalbüros für Europa.

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| 01.10.2020

120 Jahre Forschung für Globale Gesundheit

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin begeht virtuelles Jubiläum

Hamburg. Ein Jubiläum inmitten einer Pandemie: Auch für das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) sind es bewegte Zeiten. Wegen der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus unterliegt auch das BNITM vielen Einschränkungen, und geplante Feierlichkeiten mussten abgesagt werden. Dennoch blicken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam zurück – vor allem aber nach vorn.

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| 14.05.2020

Wie kommunizieren Erreger mit ihren Wirten?

Neue Graduiertenschule startet am Bernhard-Nocht-Institut

Hamburg. Wie können Krankheitserreger, wie die Erreger der Malaria im Menschen überleben und Schaden anrichten? Und warum löst der Erreger der Chagas-Krankheit erst nach vielen Jahren ein Herzversagen aus? Diesen und vielen weiteren Fragen der tropischen Infektionsbiologie widmen sich ab Frühjahr 2020 sieben neue Promotionsprojekte am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM). Gefördert werden die Projekte mit rund 1,3 Millionen Euro durch die Joachim Herz Stiftung, die einem Antrag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des BNITM auf eine neue Graduiertenschule bewilligte. Der Fokus der Forschung liegt dabei auf der Interaktion tropischer Krankheitserreger mit ihren Wirten.

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| 21.04.2020

Gebündelte Kompetenz bei der Erforschung von COVID-19: Bundesministerium für Gesundheit fördert das Leibniz Center Infection

Das Leibniz Center Infection (LCI) leistet einen Beitrag zur Eindämmung des aktuellen pandemischen Ausbreitung des neuen Corona-Virus SARS-CoV-2 und der Kontrolle der damit verbundenen ernst zu nehmenden Lungenerkrankung COVID-19. Dafür wird das LCI vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert.

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| 16.01.2020

Blick in die Zukunft: Neue Strategien in der Infektionsforschung

In dem diesjährigen, vom Leibniz Center Infection (LCI) organisierten Symposium „Future strategies to overcome antimicrobial resistance“ werden aktuelle Entwicklungen neuer Therapieansätze beleuchtet und Gefahren diskutiert, die von Medikamentenresistenzen ausgehen...

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| 13.01.2020

Krankheiten verhindern: Implementationsforschung für bessere Gesundheit weltweit

Ab Januar 2020 baut das BNITM einen neuen Forschungsbereich auf. Bund, Länder und Hamburg unterstützen das Vorhaben zunächst mit insgesamt 8 Millionen Euro bis 2022.

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| 03.01.2020

Artemisinin-Resistenz bei Malariaparasiten entschlüsselt

Die Arbeitsgruppe um Tobias Spielmann am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin hat den Mechanismus identifiziert, der für die Resistenz gegen das zurzeit wichtigste Malariamedikament Artemisinin verantwortlich ist. Dabei spielt das Parasitenprotein Kelch13 eine Schlüsselrolle. Die Ergebnisse, die die Hamburger Gruppe zusammen mit Kooperationspartnern von der Radboud Universität in den Niederlanden erzielt haben, wurden heute in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht (Birnbaum & Scharf et al. 2020).

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| 26.09.2019

Erste durch Mücken übertragene West-Nil-Virus-Erkrankung beim Menschen in Deutschland

Erstmals ist eine in Deutschland durch Mücken übertragene Infektion und Erkrankung mit dem West-Nil-Virus (WNV) bekannt geworden: Die Person aus Sachsen war an einer Gehirnentzündung erkrankt, wurde im Klinikum St. Georg in Leipzig behandelt und ist inzwischen wieder genesen. Das Nationale Referenzzentrum für tropische Infektionserreger am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) wies eine Infektion mit WNV nach.

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| 05.04.2019

Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin würdigt außergewöhnliches Engagement während der Ebola-Epidemie

Auszeichnung für herausragende Beiträge in der Tropenmedizin

Hamburg, 05. April 2019 – Dr. Sophie Duraffour vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), erhält den diesjährigen Preis der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und internationale Gesundheit (DTG) für ihr Engagement bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika und für ihre wegweisenden wissenschaftlichen Untersuchungen. Durch ihre Arbeiten zur Unterstützung der Diagnostik vor Ort und zur Förderung des Kapazitätsaufbaus in den betroffenen Ländern sowie ihre Forschungen zur Persistenz des Ebola-Virus, wurden von Frau Dr. Duraffour außergewöhnliche Beiträge in der Tropenmedizin geleistet.

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