Research Highlight

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Binding of malaria parasites to blood vessels of vital organs further deciphered

Plasmodium falciparum is the most dangerous of the various malaria pathogens and, if left untreated, leads to severe, life-threatening disease progression. The malaria pathogen is a parasite and infects red blood cells (erythrocytes). These bind to the walls of small blood vessels and can damage important organs, such as the kidneys, lungs or brain, through lack of oxygen and overactivation of the immune system. The research group led by Prof. Iris Bruchhaus at the Bernhard Nocht Institute of Tropical Medicine (BNITM) has deciphered the complex processes that occur during the interaction of infected erythrocytes with different receptors of the blood vessel walls. The results of this work were recently published in the journal Scientific Reports.

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Research Highlight, Allgemeine Information

| 20.02.2020

Wurminfektion schwächt Grippeschutzimpfung

Die Arbeitsgruppe Helminthen-Immunologie zeigt, dass Wurminfektionen den Erfolg von Schutzimpfungen gegen andere Krankheitserreger stören können. Die aktuell in der Fachzeitschrift Cell Reports erschienene Arbeit belegt, dass eine Wurminfektion die Antikörperbildung und damit die Wirksamkeit von Grippeschutzimpfungen beeinträchtigen kann, auch dann, wenn die Wurminfektion bereits ausgeheilt ist.

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| 02.12.2019

Experimentelle Infektionen bestätigen Persistenzstrategie des Malariaerregers Plasmodium falciparum

Die aktuelle Studie von Dr. Anna Bachmann aus der Abteilung „Zelluläre Parasitologie“ gibt Einblicke in die Mechanismen, die der Malariaerreger Plasmodium falciparum nutzt, um Infektionen im Menschen zu initiieren und längerfristig zu etablieren.

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| 15.08.2019

Zielstruktur für antivirale Wirkstoffe gegen das Rift-Valley-Fiebervirus aufgeklärt

Die Arbeitsgruppe um Dr. Maria Rosenthal aus der Abteilung Virologie des BNITM berichtet im Fachmagazin PLoS Pathogens über die Struktur eines wichtigen Eiweißmoleküls des Rift-Valley-Fiebervirus. Die Gruppe konnte die Feinstruktur auf atomarer Ebene für ein Protein auflösen, das für die Vervielfältigung des Virus benötigt wird. Die Ergebnisse offenbaren mögliche Angriffspunkte für spezifische antivirale Medikamente.

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| 17.10.2018

Ein kleiner Stich in den Finger genügt – Verwendung von Kapillarblut steigert die Sensitivität der Malariadiagnostik

Eine Malaria wird in der Regel durch Blutuntersuchungen diagnostiziert, da die entsprechenden Parasiten rote Blutzellen infizieren. Bisher war jedoch nicht klar, ob Kapillarblut oder venöses Blut bessere diagnostische Eigenschaften besitzt. Ersteres, kann durch einen kleinen Stich in die Haut, ähnlich wie bei einem Blutzuckertest gewonnen werden, letzteres durch die Punktion eines größeren Blutgefäßes, zum Beispiel in der Armbeuge. In einer aktuellen Studie, mit Patienten aus Gabun in Zentralafrika konnte jetzt gezeigt werden, dass Kapillarblut höhere Parasitendichten besitzt und dadurch die Diagnostik der Malaria auch bei geringer Parasitendichte deutlich verbessert wird.

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