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Pressemitteilung

| 05.04.2019

Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin würdigt außergewöhnliches Engagement während der Ebola-Epidemie

Auszeichnung für herausragende Beiträge in der Tropenmedizin

Hamburg, 05. April 2019 – Dr. Sophie Duraffour vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), erhält den diesjährigen Preis der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und internationale Gesundheit (DTG) für ihr Engagement bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika und für ihre wegweisenden wissenschaftlichen Untersuchungen. Durch ihre Arbeiten zur Unterstützung der Diagnostik vor Ort und zur Förderung des Kapazitätsaufbaus in den betroffenen Ländern sowie ihre Forschungen zur Persistenz des Ebola-Virus, wurden von Frau Dr. Duraffour außergewöhnliche Beiträge in der Tropenmedizin geleistet.

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Pressemitteilung, Of Mosquitoes and Malaria

| 12.03.2019

Einen Schritt voraus sein: Mit neuer Kombinations-Therapie gegen resistente Malariaerreger

Um eine Malariatherapie mit einer Dreifach-Kombination der nächsten Generation testen zu können, führt das Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) zusammen mit dem Kumasi Centre for Collaborative Research (KCCR) eine große Behandlungsstudie in Ghana durch. Das Projekt wird mit 7,6 Millionen Euro durch die European and Developing Countries Clinical Trials Partnership (EDCTP) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Im Fokus stehen Wirksamkeit und Sicherheit einer Malariabehandlung, die vor allem für Kinder in Subsahara-Afrika lebensnotwendig ist. Eine Weiterentwicklung bisheriger Medikamentenkombinationen ist erforderlich, bevor immer mehr Malariaerreger Resistenzen entwickeln.

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| 20.02.2019

Auszeichnung für die Erforschung der Ursachen schwerer Infektionskrankheiten bei afrikanischen Kindern

Hamburg / Berlin, 20. Februar 2019 – Prof. Dr. Jürgen May vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) erhält den „Memento Preis für vernachlässigte Krankheiten“. Die Jury würdigt durch den mit 5.000 EUR dotierten Preis sein langjähriges Engagement in der Forschung zu schwer verlaufenden Infektionserkrankungen bei Kindern in Subsahara-Afrika. Die Preisverleihung fand in der Hörsaalruine der Charité in Berlin statt.

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| 03.01.2019

Innovative Sequenziertechnologie trägt zur Eindämmung des Lassa-Fieber Ausbruchs 2018 in Nigeria bei

  • Wissenschaftler benutzen ein mobiles Sequenziergerät in der Größe eines Smartphones, um Virusstämme im Epizentrum des Lassa-Fieber-Ausbruchs zu sequenzieren. 
  • Die Echtzeitanalyse der zirkulierenden Virusstämme informiert die lokalen Behörden über die optimale Strategie zur Eindämmung des Ausbruchs. 
  • Die neue Methode ermöglicht auch unbekannte Erreger, die zukünftige Epidemien auslösen könnten, vor Ort zu identifizieren und zu charakterisieren.

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Pressemitteilung, Of Mosquitoes and Malaria

| 24.08.2018

Amselsterben durch Usutu-Virus erstmals in Hamburg

Gemeinsame Pressemitteilung NABU-Hamburg und BNITM

Das Vogelsterben durch das exotische Usutu-Virus setzt sich in diesem Jahr fort und betrifft nun auch erstmals Hamburg. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst auch einzusenden.

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Pressemitteilung, Of Mosquitoes and Malaria

| 19.07.2018

Erwiesen: Mücken können tropisches Chikungunya-Virus auch bei niedrigen Temperaturen verbreiten

Frühwarnsystem Stechmücken-Monitoring

Neue im Hochsicherheits-Insektarium des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) durchgeführte Experimente zeigen, dass sich in der Asiatischen Tigermücke auch bei relativ milden Temperaturen von 18 Grad Celsius Chikungunya-Viren vermehren können. Somit ist eine Ausbreitung des Chikungunya-Virus auch in nicht-tropischen Regionen wie Deutschland denkbar, sollte die Tigermücke flächendeckend heimisch werden. Die Fachzeitschrift Eurosurveillance hat die Arbeiten heute veröffentlicht.

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| 04.07.2018

Forschungsförderung für Projekt zur genetischen Anpassung von Salmonellen in Afrika

DFG fördert epidemiologische Studie des BNITM in Sub-Sahara-Afrika

Hamburg, 04. Juli 2018. Es sind nicht immer die tropischen Erreger, die auf dem afrikanischen Kontinent für hohe Todesfallzahlen sorgen. Salmonellen führen in Industrieländen meist zu harmlosen Magen-Darm-Infektionen. In vielen Entwicklungsländern hingegen sind diese Erreger die Hauptursache für Blutbahninfektionen (Sepsis) und sind weltweit jedes Jahr für über eine Million Todesfälle verantwortlich. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert nun ein Kooperationsprojekt des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, zusammen mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und Forschungsinstituten in Ghana und Tansania, um die Rolle von Salmonelleninfektionen in Afrika genauer zu untersuchen.

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| 10.04.2018

Auf dem Weg zu Global Health: Deutschlands Forschungsbeitrag zu vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs) erstmals umfassend ausgewertet

Studienvorstellung durch das BNITM und strategisches Fachgespräch im BMBF zu Handlungsempfehlungen für die deutsche NTD-Forschung

Mehr als eine Milliarde Menschen leiden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation an Tropenkrankheiten, die in den betroffenen Ländern ignoriert und von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen werden (englisch: Neglected Tropical Diseases: NTDs). Die Industrienationen haben dies als globale Gesundheitsherausforderung erkannt und auch in Deutschland soll die Forschung zu NTDs intensiviert werden. Als Grundlage dafür ist eine Übersicht über die aktuelle deutsche Forschungslandschaft zu NTDs erforderlich. Diese Informationsgrundlage haben 35 Fachleute unter Federführung des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) nun im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer umfangreichen Forschungsdatenanalyse erarbeitet.

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| 10.01.2018

Fokus auf die Struktur von Infektionserregern

Internationales Symposium des Leibniz Center Infection mit Fokus auf strukturelle Infektionsbiologie

Hamburg. Das Verständnis pathogener Strukturen und Prozesse stellt eine bedeutende Grundlage für die Entwicklung neuer Therapien gegen parasitäre, bakterielle und virale Krankheitserreger dar. Die strukturelle Infektionsbiologie steht deshalb im Mittelpunkt des vom Leibniz Center Infection (LCI) organisierten Symposiums „Structural Biology of Infection“, zu dem internationale Forscherinnen und Forscher am 18. und 19. Januar 2018 in Hamburg zusammenkommen. Passend zum Thema wird das Symposium am 19. Januar im neu eröffneten Centre for Structural Systems Biology (CSSB) stattfinden, dessen hochmoderne Infrastrukturen die Forschung der LCI-Institute vorantreibt.

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| 22.11.2017

Usutu-Virus verringert Amselpopulation im Ausbruchsgebiet

One Health Ansatz: Citizen Science hilft die Auswirkungen einer eingeschleppten Virusinfektion auf die deutschen Brutvögel zu bewerten

Hamburg / Berlin / Riems / Speyer, 22. November 2017 – Das für Vögel gefährliche Usutu-Virus zirkuliert seit 2010 in Deutschland, aber wie stark dies die Vogelpopulationen im Ausbruchsgebiet beeinflusst, konnte man bisher kaum abschätzen. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNTIM), des NABU (Naturschutzbunds Deutschland), des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS), des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der Universität Bayreuth erstmals eine Studie veröffentlicht, die konkrete Aussagen über den Einfluss des Usutu-Virus auf deutsche Brutvögel ermöglicht. Die Daten dazu hatten virologische Untersuchungen von toten Vögeln sowie das Citizen-Science-Projekt „Stunde der Gartenvögel“ geliefert.

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