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Pressemitteilung

| 19.07.2018

Erwiesen: Mücken können tropisches Chikungunya-Virus auch bei niedrigen Temperaturen verbreiten

Frühwarnsystem Stechmücken-Monitoring

Neue im Hochsicherheits-Insektarium des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) durchgeführte Experimente zeigen, dass sich in der Asiatischen Tigermücke auch bei relativ milden Temperaturen von 18 Grad Celsius Chikungunya-Viren vermehren können. Somit ist eine Ausbreitung des Chikungunya-Virus auch in nicht-tropischen Regionen wie Deutschland denkbar, sollte die Tigermücke flächendeckend heimisch werden. Die Fachzeitschrift Eurosurveillance hat die Arbeiten heute veröffentlicht.

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| 04.07.2018

Forschungsförderung für Projekt zur genetischen Anpassung von Salmonellen in Afrika

DFG fördert epidemiologische Studie des BNITM in Sub-Sahara-Afrika

Hamburg, 04. Juli 2018. Es sind nicht immer die tropischen Erreger, die auf dem afrikanischen Kontinent für hohe Todesfallzahlen sorgen. Salmonellen führen in Industrieländen meist zu harmlosen Magen-Darm-Infektionen. In vielen Entwicklungsländern hingegen sind diese Erreger die Hauptursache für Blutbahninfektionen (Sepsis) und sind weltweit jedes Jahr für über eine Million Todesfälle verantwortlich. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert nun ein Kooperationsprojekt des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, zusammen mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und Forschungsinstituten in Ghana und Tansania, um die Rolle von Salmonelleninfektionen in Afrika genauer zu untersuchen.

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| 10.04.2018

Auf dem Weg zu Global Health: Deutschlands Forschungsbeitrag zu vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTDs) erstmals umfassend ausgewertet

Studienvorstellung durch das BNITM und strategisches Fachgespräch im BMBF zu Handlungsempfehlungen für die deutsche NTD-Forschung

Mehr als eine Milliarde Menschen leiden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation an Tropenkrankheiten, die in den betroffenen Ländern ignoriert und von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen werden (englisch: Neglected Tropical Diseases: NTDs). Die Industrienationen haben dies als globale Gesundheitsherausforderung erkannt und auch in Deutschland soll die Forschung zu NTDs intensiviert werden. Als Grundlage dafür ist eine Übersicht über die aktuelle deutsche Forschungslandschaft zu NTDs erforderlich. Diese Informationsgrundlage haben 35 Fachleute unter Federführung des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) nun im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit einer umfangreichen Forschungsdatenanalyse erarbeitet.

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| 10.01.2018

Fokus auf die Struktur von Infektionserregern

Internationales Symposium des Leibniz Center Infection mit Fokus auf strukturelle Infektionsbiologie

Hamburg. Das Verständnis pathogener Strukturen und Prozesse stellt eine bedeutende Grundlage für die Entwicklung neuer Therapien gegen parasitäre, bakterielle und virale Krankheitserreger dar. Die strukturelle Infektionsbiologie steht deshalb im Mittelpunkt des vom Leibniz Center Infection (LCI) organisierten Symposiums „Structural Biology of Infection“, zu dem internationale Forscherinnen und Forscher am 18. und 19. Januar 2018 in Hamburg zusammenkommen. Passend zum Thema wird das Symposium am 19. Januar im neu eröffneten Centre for Structural Systems Biology (CSSB) stattfinden, dessen hochmoderne Infrastrukturen die Forschung der LCI-Institute vorantreibt.

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| 22.11.2017

Usutu-Virus verringert Amselpopulation im Ausbruchsgebiet

One Health Ansatz: Citizen Science hilft die Auswirkungen einer eingeschleppten Virusinfektion auf die deutschen Brutvögel zu bewerten

Hamburg / Berlin / Riems / Speyer, 22. November 2017 – Das für Vögel gefährliche Usutu-Virus zirkuliert seit 2010 in Deutschland, aber wie stark dies die Vogelpopulationen im Ausbruchsgebiet beeinflusst, konnte man bisher kaum abschätzen. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNTIM), des NABU (Naturschutzbunds Deutschland), des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS), des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der Universität Bayreuth erstmals eine Studie veröffentlicht, die konkrete Aussagen über den Einfluss des Usutu-Virus auf deutsche Brutvögel ermöglicht. Die Daten dazu hatten virologische Untersuchungen von toten Vögeln sowie das Citizen-Science-Projekt „Stunde der Gartenvögel“ geliefert.

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| 14.03.2017

New Genetic System to Study Parasite Protein Function

Publication in Nature Methods

Hamburg, March 14, 2017 – The agent causing the severest form of human malaria, the parasite Plasmodium falciparum, has been known for more than a century but the functions of more than half of its 5.500 genes remain unknown. A new method now permits scientists of the Bernhard Nocht Institute for Tropcial Medicine (BNITM) to rapidly determine whether a gene is essential for the survival of the malaria parasite and where the corresponding gene product (i.e. the protein) is located in the parasite cell. This new technique was published in the journal Nature Methods.

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| 13.01.2017

Risiko der Zika-Übertragung durch Mücken in Deutschland analysiert

Nach Süddeutschland eingeschleppte asiatische Tigermücken können es

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des BNITM haben in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der Gesellschaft zur Förderung der Stechmückenbekämpfung (GFS) in Speyer in Laborexperimenten bestätigt, dass Exemplare der asiatischen Tigermücke Aedes albopictus, die nach Süddeutschland eingeschleppt wurden, bei Temperaturen von mindestens 27°C das Zika-Virus übertragen können. Demgegenüber scheinen die in Deutschland weit verbreitete gemeine Hausmücke Culex pipiens sowie verwandte Arten wie Culex torrentium nicht zu einer Übertragung fähig zu sein. Die Arbeiten wurden gerade in der Fachzeitschrift Eurosurveillance veröffentlicht...

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| 12.01.2017

LCI-Symposium "Evolution and Infection"

Die Evolution von Infektionserregern im Fokus

Hamburg. Was sind die evolutionären Ursachen von Infektionskrankheiten? Wie haben sich Wirt und Pathogen im evolutionären Wettkampf gegenseitig aneinander angepasst? Diese Fragestellungen stehen im Mittelpunkt des vom Leibniz Center Infection (LCI) organisierten Symposiums „Evolution and Infection“, zu dem internationale Forscherinnen und Forscher am 19. und 20. Januar 2017 in Hamburg zusammenkommen...

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| 01.06.2016

Antibiotika gegen schwere Salmonelleninfektionen in Afrika zunehmend unwirksam

Pressemitteilung des DZIF

Salmonelleninfektionen im Blut, ausgelöst durch das Bakterium Salmonella enterica, führen in südlichen Regionen und Südostasien nach wie vor zu vielen Todesfällen. Besonders betroffen sind Kinder zwischen zwei und fünf Jahren. Die Behandlung dieser Infektionen könnte immer mehr zum Problem werden, denn die Resistenzen gegen die eingesetzten Antibiotika nehmen zu. DZIF-Wissenschaftler vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg konnten nun nachweisen, dass auch neuere Generationen von Antibiotika immer weniger wirksam sind...

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| 05.05.2016

Charakteristisches Immunsignal bei Ebola-Patienten in Guinea

Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie & Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin: Schlüsselkomponente der Immunantwort bei Ebolavirus-Infektionen gibt Hoffnung auf neuen Therapieansatz

Hamburg, Forscherinnen und Forscher des Heinrich-Pette-Instituts (HPI) und des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) haben erstmalig die Physiologie der menschlichen Immunantwort (T-Zell-Antwort) von Ebola-infizierten Patienten über den Zeitraum der Aufnahme im Ebola Treatment Center (ETC) in Guinea bis zur Entlassung oder zum Versterben der Patienten analysiert. Dabei identifizierten sie eine charakteristische Immunsignatur, die speziell bei Patienten mit tödlichem Krankheitsverlauf auftritt. Die Ergebnisse sind nun im renommierten Journal „Nature“ erschienen.

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