News from the Group

Posterpreis für Annika in Cartagena, Kolumbien

Annika Bea vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin und Infektionskrankheiten wurde auf dem 7. World Congress on Leishmaniasis, WorldLeish7, mit dem Abstract "Influence of Leishmania infection on the biology of host cells" vom Open Access Journal (MDPI) “Tropical Medicine and Infectious Disease”,  als beste Posterpräsentation ausgezeichnet.

 6. August 2022, Cartagena, Kolumbien

 

Herzlichen Glückwunsch Annika!

Auf dem Bild ist Annika Bea vor dem Plakat des Kongresses zu sehen. Sie freut sich sehr und hält ihre Urkunde in den Händen.

Excursion to the Börnsen Strawberry Field 2022

Zu sehen ist die Arbeitsgruppe von Hanna Lotter auf ihrem Betriebsausflug zum Erdbeerfeld in Börnsen. Alle Kollegen sind gut gelaunt und halten eine Schale mit Erdbeeren gefüllt in den Händen.

Dr. Marie Groneberg und Dr. Luzia Veletzky erhalten Promotionspreise des BNITM-Fördervereins

Von Geschlechtsunterschieden bei der Infektionsabwehr und einer wahrlich vernachlässigten Tropenkrankheit

Die diesjährigen Promotionspreise der Vereinigung der Freunde des Tropeninstituts Hamburg e.V. (VdF) gehen an Dr. Marie Groneberg (Naturwissenschaften) und Dr. Luzia Veletzky (Medizin). Sie sind mit jeweils 1.000 Euro dotiert und würdigen besonders herausragende Dissertationen am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin.

Männer erkranken anders, Frauen auch. So erkranken Männer im Vergleich zu Frauen deutlich häufiger und schwerer an zahlreichen viralen, bakteriellen und parasitären Infektionen. Dazu gehören beispielsweise Hepatitis B, Covid-19, Tuberkulose, Helicobacter- und Amöbeninfektionen.

Die Arbeitsgruppe Molekulare Infektionsimmunologie von Prof. Hannelore Lotter studiert unter anderem geschlechtsspezifische Immunreaktionen bei der Bildung und Regeneration von Amöbenleberabszessen. Sie hatte bereits gezeigt, dass das Geschlechtshormon Testosteron die Entstehung von Leberabszessen begünstigt.

Regulatorisches Protein mitverantwortlich für Geschlechtsunterschied

Marie Groneberg und ihre Kolleginnen und Kollegen schlossen an diese Ergebnisse an. Sie analysierten geschlechtsspezifische Unterschiede der erworbenen Immunantwort bei Amöbenleberabszessen und führten eingehende molekulare Untersuchungen der Immunantwort im Mausmodell durch.

Unter anderem bestimmten sie Auftreten und Zahl detailliert charakterisierter Immunzellen und die Konzentration immunologischer Botenstoffe in Leber und Blut von normalen Mäusen und von Mäusen mit gezieltem genetischen Defekt.

Sie zeigten, dass bei experimentellen Amöbeninfektionen in der Leber ein bestimmtes immunregulatorisches Protein (HIF-1alpha) für die stärkere Immunreaktion der männlichen Mäuse mitverantwortlich ist. Das Protein ist in den Leberzellen beider Geschlechter als Antwort auf eine Amöbeninfektion vorhanden, beeinflusst die Immunzellantwort männlicher und weiblicher Tiere jedoch in unterschiedlichem Maße. Die gezielte Ausschaltung von HIF-1alpha in der Leber reduziert die entzündungs- und abszessfördernde Immunantwort in männlichen Mäusen und führt zur Aufhebung des Geschlechtsunterschieds.

 

Herzlichen Glückwunsch Marie!

zu sehen sind ein Vorstandsmitglied der Vereinigung der Freunde des Tropeninstituts und Marie Groneberg bei der feierlichen Verleihung des Preises im Hörsaal des Bernhard-Nocht-Instituts.
Die frisch gekührte Preisträgerin Marie Groneberg steht mit ihren Kolleg:innen im Institutsgarten und wird mit Luftschlangen beworfen.

Verleihung des Werner-Otto Preises an BNITM Wissenschaftlerin Julie Sellau

Hamburg, 14. Dezember 2021 – Dr. Julie Sellau, Wissenschaftlerin der Arbeitsgruppe Molekulare Infektionsimmunologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, erhält heute für ihren herausragenden Erkenntnisgewinn zur geschlechtsspezifischen Immunologie den mit 8000€ dotierten Werner-Otto-Preis. Ihre preisgekrönte Arbeit wurde im Juli 2020 in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

Die Forschung an geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Infektionsimmunologie steckt in den Kinderschuhen. Während Männer anfälliger für Infektionskrankheiten sind, neigen Frauen hingegen stärker zu chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen. Um bessere Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen, ist es wichtig die Ursachen dafür aufzuklären.

Genau dieser Fragestellung widmet sich die Arbeitsgruppe Lotter, in der Frau Sellau viereinhalb Jahre als Wissenschaftlerin geforscht hat: Anhand des Amöbenleberabszess zeigten sie, dass durch das männliche Sexualhormon Testosteron bestimmte Immunzellen, die eigentlich gegen eindringende Krankheitserreger schützen sollen, Entzündungsreaktionen in der Leber verstärken. Diese Immunzellen tragen damit maßgeblich zu einem Gewebeschaden bei. Die Erkenntnisse von Dr. Sellau und ihrer Kolleginnen und Kollegen eröffnen neue Ansätze für eine zielgerichtetere personalisierte Medizin.

 

Herzlichen Glückwunsch Julie!

auf dem Bild ist Julie Sellau bei der Überreichung der Urkunde in einem festlichen Rahmen zu sehen sehen

Greetings from the strawberry field!

Auf dem Bild sind gut gelaunte Mitarbeiter der AG Lotter mit Erdbeerschalen in der Hand zu sehen
Company excursion Aumühle/Börnsen July 2021

We congratulate Marie Groneberg and Stefan Hoenow on their successful promotion!

Auf dem Bild ist Marie Groneberg kurz nach der Dissertation mit Blumenstrauß und Doktorhut zu sehen.
April 2021
Auf dem Bild ist Stefan Hoenow kurz nach seiner Dissertation mit Blumen strauß und Doktorhut zu sehen.
June 2021
Research Group Leader

Prof. Dr. Hanna Lotter

Telefon: +49 40 285380-475

E-Mail: lotter@bnitm.de

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