Malaria

[alle Inhalte aus dem Jahresbericht BNI 2010/2011]

Nach anfänglicher Euphorie über den Malariaimpfstoff RTS,S spendete die Bill & Melinda Gates Stiftung seit etwa 2000 viele Millionen US-Dollars, um RTS,S in groß angelegten Feldstudien zu testen, auch am KCCR. Von einer schützenden Wirkung von 35 bis 55 Prozent wurde berichtet, wobei der Beobachtungszeitraum bei nur einem Jahr lag. Erst 2013 wurden erste Zahlen über eine längerfristige Wirkung publiziert; sie zeigten, dass die Wirkung spätestens nach drei Jahren versiegt (New Engl J Med 368:1111). Dass sie am schnellsten bei starker Malariaexposition versiegt, gibt interessante Rätsel auf – zumal Tierversuche das Gegenteil erwarten ließen.

Signal für das Eindringen von Malariaparasiten in rote Blutkörperchen

Das Eindringen in rote Blutkörperchen markiert den Beginn des Stadiums der Malariaparasiten, das Krankheitssymptome auslöst.

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Malariaparasiten nutzen Abwehrreaktion von Leberzellen

Malariaparasiten nutzen Abwehrreaktion von Leberzellen zu ihrer eigenen Vermehrung, aber viele gehen zugrunde.

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Landnutzung und Malariarisiko

Malaria wird von weiblichen Anopheles-Mücken übertragen, und so steigern nahegelegene Brutplätze für die Mücken wesentlich das Risiko, an Malaria zu erkranken.

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