Affenpocken-Virus (MPXV)

Informationen für Ärztinnen und Ärzte und weiteres medizinisches Fachpersonal

Das BNITM bietet bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Affenpockenvirus (MPXV) eine molekulare Erregerdiagnostik an. Proben aus Hautläsionen (Vesikel, Pusteln, Krustenmaterial) sowie EDTA-Vollblut können entsprechend mittels PCR auf den Erreger untersucht werden. Differenzialdiagnostisch können je nach Ausbreitungsmuster und Lokalisation der Läsionen hauptsächlich Windpocken und Lues in Betracht kommen.

Bitte beachten Sie die Bestimmungen zum Transport. Infektiöse Affenpockenvirus-Proben (Patientenproben von bestätigten Fällen und Viruskulturen) sind Gefahrgut und müssen als UN2814-Transport verschickt werden. NUR Proben zur Ausschlussdiagnostik dürfen als Gefahrgut UN3373 Cat B unter Einhaltung der Gefahrgutverpackungsrichtlinien verschickt werden.

Download als PDF: Unser Einsendeschein.

Aktuelle Informationen zum Ausbruchsgeschehen finden Sie beispielsweise auf der Webseite des ECDC oder auf der Webseite des RKI.

 

 

Elektronenmikroskopisches Bild von Affenpocken
Elektronenmikroskopisches Bild von Affenpocken
©BNITM

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Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

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Prof. Dr. med. Stephan Günther

Facharzt für Medizinische Mikrobiologie & Infektionsepidemiologie