Satelliten-Fallen-Karte von Brissa/ Guinea©Emerging Microbes & Infections
Publikation

Wie gelingt Zoonosenkontrolle?

Die Vielzitzenmaus (Mastomys natalensis) ist die Hauptüberträgerin des Lassavirus. Kontrolliert man ihre Ausbreitung, kontrolliert man auch die Verbreitung des Krankheitserregers, so die Hoffnung: durch jährliches Aufstellen von Mausefallen etwa. Aber das kann sogar kontraproduktiv sein, haben Forschende des BNITM in einer Langzeitstudie herausgefunden und ihre Ergebnisse im Wissenschaftsjournal "Emerging Microbes and Infections" veröffentlicht.

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Das Foto zeigt Nachwuchswissenschaftler:innen von hinten sitzend an Tischreihen.©BNITM
Mitteilung

LCI Summer School 2024

Knapp 80 Nachwuchswissenschaftler:innen des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM), des Leibniz-Instituts für Virologie (LIV) und des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB) trafen sich drei Tage in Schneverdingen zum Austausch und Networken.

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Das Foto zeigt eine werdende Mutter im Gespräch mit zwei Mitarbeiterinnen des Gesundheitswesens.©KCCR
News

Null Müttersterblichkeit an Kooperationskrankenhaus des BNITM

Ein Rückgang von 499 Todesfällen auf Null, innerhalb von nur vier Jahren: Dieser Erfolg ist dem Presbyterian Hospital in Agogo/ Ghana gelungen. Einer der Gründe ist nach Angaben der Klinikleitung vor allem die intensive Kooperation mit der Wissenschaft: mit dem Kumasi Center for Collaborative Research in Tropical Medicine (KCCR), der Kwame Nkrumah University (KNUST) und dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM).

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S. mansoni Granulom: Hämatoxylin/Eosin-Färbung eines Leberschnitts von einer Maus, die 14 Wochen lang mit S. mansoni infiziert war. Vergrößerte Ansicht des Lebergranuloms, das die Parasiteneier umgibt©BNITM | Imke Liebold
Publikation

Wesensverändernde Diät

Fresszellen (Makrophagen) beseitigen sterbende Zellen, zum Beispiel nach Infektionen. Sie gehören zum "Putzteam" unseres Immunsystems. Neu ist: Die aufgenommenen Zellen verändern Funktion und genetische Ausprägung von Makrophagen. Das haben Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) herausgefunden und ihre Ergebnisse im renommierten Fachjournal "Science" veröffentlicht.

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Das Logo des Leibniz-Labs Pandemic Preparedness©Leibniz-Gemeinschaft
Pressemitteilung

Pandemievorsorge

Das neue Leibniz-Lab "Pandemic Preparedness: One Health, One Future" verbindet das Wissen und die Expertise von mehr als 40 Leibniz-Instituten der unterschiedlichsten Fachrichtungen: von den Lebenswissenschaften über Gesundheitstechnologien und Gesundheitsökonomie bis hin zur Bildungsforschung. Auch das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) ist dabei. Das neue Format wird ab April für drei Jahre mit drei Millionen Euro gefördert.

Zur Pressemitteilung

Aktuelles

Das Foto zeigt ein Mastomys natalensis-Weibchen beim Säugen.
Mitteilung

Bekämpfung oder Ko-Existenz?

Die Vielzitzenmaus (Mastomys natalensis) ist die Hauptüberträgerin des Lassavirus. Eine Studie der Arbeitsgruppe Zoonosenkontrolle sät…

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Das Foto zeigt eine Gruppe von circa 80 Nachwuchswissenschaftler:innen auf einem Platz im Freien, Im Hintergrund sind Bäume.
Mitteilung

LCI Summer School 2024 zum Thema „Molecular Infectious Diseases Epidemiology”

Die Promovierenden des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM), des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB) und…

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Veranstaltungen

Fachveranstaltung
19.03.2024 - 28.02.2025

Global-Partnership-Initiated-Biosecurity-Academia for Controlling Health Threats (GIBACHT)

GIBACHT is an educational programme established and supported by the German Federal Foreign Office. The training programme focuses on…

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Fachveranstaltung
02.04.-28.06.2024

Diplomkursus Tropenmedizin 2024

Unser Klassiker: Der Diplomkursus Tropenmedizin bereitet Ärzt:innen auf eine Tätigkeit in den Tropen vor und ist von der Hamburger…

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Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Bernhard-Nocht-Straße 74
D-20359 Hamburg

Tel.: +49 40 285380-0
(Telefonzentrale des Instituts)

E-Mail: bni@bnitm.de

Tel.: +49 40 285380-219
(für Patient:innen)

E-Mail: bni-ambulanz@uke.de

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