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Weltmalariatag am 25. April 2021

Hintergrund und Expertenservice

Im Jahr 2000 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Weltmalariatag als jährlichen internationalen Aktionstag ins Leben gerufen. Er soll daran erinnern, dass mehr als drei Milliarden Menschen auf der Welt durch die Malaria bedroht sind. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin widmet einen erheblichen Teil seiner Arbeit der Malariaforschung. Das Spektrum reicht von molekularen Untersuchungen des Malariaparasiten über die Erforschung der Verbreitung und des klinischen Verlaufs bis hin zu Impf- und Medikamentenstudien in Afrika. Pressevertretern bieten wir anlässlich des Welmalariatags einen Expertenservice zu einem großen Spektrum in der Malariaforschung an...

Unsere Interviewpartner für Journalisten finden Sie untenstehend.

Im Jahr 2000 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Weltmalariatag als jährlichen internationalen Aktionstag ins Leben gerufen. Er soll daran erinnern, dass mehr als drei Milliarden Menschen auf der Welt durch die Malaria bedroht sind. Die WHO und andere Organisationen bemühen sich, die Infektionserkrankung mit großem finanziellem und logistischem Aufwand zurückzudrängen. Dies hat in den vergangenen Jahren zu einer Reduktion der Neuerkrankungen geführt. Allerdings registrierte die WHO im vergangenen Jahr erstmals wieder einen Anstieg auf rund 228 Millionen Malariafälle weltweit von denen über 400.000 tödlich verliefen. Mehr als zwei Drittel der Todesfälle entfallen auf Kinder unter fünf Jahren in Afrika.

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg widmet einen erheblichen Teil seiner Arbeit der Malariaforschung und arbeitet auf diesem Gebiet eng mit dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) zusammen. Das Spektrum reicht von molekularen Untersuchungen des Malariaparasiten über die Erforschung der Verbreitung und des klinischen Verlaufs bis hin zu Impf- und Medikamentenstudien in Afrika. Um beispielsweise eine Malariatherapie mit einer Dreifachkombination der nächsten Generation testen zu können, führt das BNITM gemeinsam mit dem Kumasi Centre for Collaborative Research (KCCR) eine multizentrische klinische Studie in vier afrikanischen Ländern (Ghana, Mali, Gabun und Benin) durch. Im Fokus stehen hier die Wirksamkeit und Sicherheit einer Malariabehandlung, die vor allem für Kinder in Subsahara-Afrika lebensnotwendig ist

Lesen Sie mehr zum Thema Malaria im Zusammenhang mit COVID-19 und Globale Gesundheit auf unserer Webseite zum Aktionstag hier.

Expertenservice zum Weltmalariatag

Anlässlich des Weltmalariatags stehen die aufgeführten Wissenschaftler den Pressevertretern ab heute bis zum 25. April für Interviews zur Verfügung. Alle Anfrage bitte auch über presse(at)bnitm.de.

Prof. Dr. Jürgen May / Dr. Oumou Maiga-Ascofaré
Epidemiologie, Malaria in Afrika, Medikamentenentwicklung
Tel.: 0049 40 42818-369
E-Mail: may(at)bnitm.de
E-Mail: maiga(at)bnitm.de

Prof. Dr. Michael Ramharter
Klinik der Malaria, Behandlung, Prophylaxe, Impfstudien
Tel.: 0049 40 42818-1330, -264
E-Mail: ramharter(at)bnitm.de

Dr. Tobias Spielmann
Meilensteine in der Laborforschung, Antibiotikaresistenz von Malariaparasiten
Tel.: 0049 40 42818-486
E-Mail: spielmann(at)bnitm.de

Prof. Dr. Egbert Tannich
Vorstandsvorsitzender, Parasitologie, Diagnostik
Tel.: 0049 40 42818-260
E-Mail: tannich(at)bnitm.de

Wir bitten, bei Nennung in Texten und Interviews sowie bei der Verwendung von O-Tönen in TV- und Online-Beiträgen als Quelle das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin zu erwähnen.


Ansprechpartner

Dr. Eleonora Schönherr

Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

Telefon : +49 40 285380-269

E-Mail : presse@bnitm.de

Julia Häberlein

Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

Telefon : +49 40 285380-264

Fax : +49 40 285380-265

E-Mail : presse@bnitm.de