Einfluss von Larviziden auf Vektorkompetenz

Larvizide werden zur Eindämmung von Massenauftreten von Stechmücken unter anderem auch in Deutschland eingesetzt. Auch bei Ausbruchsgeschehen von Arbovirosen wird Vektorbekämpfung teils mittels Larviziden durchgeführt, wie z.B. um die Übertragung von West-Nil-Virus zu einzudämmen. Es ist bekannt, dass einige Larvizide in subletaler Dosis einen Einfluss auf das Mikrobiom von Stechmücken haben und damit auch die Vektorkompetenz beeinflussen können. Es wird der Fragestellung nachgegangen werden, ob verschiedene Larvizide in subletaler Dosis einen Einfluss auf Vektorkompetenz einheimischer und invasiver Stechmücken in Deutschland haben und ob die Fitness der Stechmücken negativ beeinflusst wird. Damit sollen Aussagen über mögliche Nebeneffekte des Einsatzes von Larviziden in der Ausbruchsbekämpfung getroffen werden. Dieses Projekt erfolgt in Kooperation mit der Laborgruppe Lühken.

Erste Untersuchungen zum Einsatz von Larviziden wurden in Zusammenarbeit mit dem Department of Microbiology, Immunology and Parasitology (Universitade Federal Do Rio Grande do sul, Brasil) gefördert durch das PhD exchange program – PRINT/CAPES begonnen.

Research Group Jansen-Heitmann

Research Group Leader

Dr. Stephanie Jansen

Telefon: +49 40 285380-832

Fax: +49 40 285380-836

E-Mail: jansen@bnitm.de

Research Group Leader

Dr. Anna Heitmann

Telefon: +49 40 285380-832

Fax: +49 40 285380-836

E-Mail: heitmann@bnitm.de

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